Israel – Highlights im Heiligen Land

Reise-Nr. ST 36Z2

  • ab 1845 € pro Person
    • Trendiges Tel Aviv
    • Zu Gast im Kibbuz
    • Höhepunkt Jerusalem
    • Auf Wunsch: Ans Tote Meer
    • Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    • Maximale Gruppengröße: 29 Teilnehmer

    Antike Bauwerke und moderne Architektur des 21. Jahrhunderts, trendbewusste Jugend, orthodoxe Juden mit Schläfenlo-cken und verschleierte arabische Frauen - all das ist Israel! Ein Potpourri jahrtausendealter Kultur, dreier Weltreligionen und westlicher Einflüsse zeichnet ein spannendes Bild dieses Landes. Nehmen Sie sich Zeit, ein Puzzleteil des Nahen Ostens kennen und besser verstehen zu lernen!

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    ab 1845 € pro Person

  • 1. Tag, Sonntag, 27.10.2019: Shalom, Israel!

    Am späten Vormittag Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nonstop nach Tel Aviv (Flugdauer ca. 4 Std.). Ihr Marco Polo Scout empfängt Sie am Flughafen und bringt Sie zu Ihrem Hotel. Tel Aviv präsentiert sich jung, hip und dynamisch. Spazieren Sie entlang der Strandpromenade gen Norden zum modernen Hafenviertel und suchen Sie sich unter den zahllosen Cafés und Restaurants die passende Location für Ihr Abendessen aus.

    2. Tag, Montag, 28.10.2019: Römer und Kreuzritter

    Entlang der Mittelmeerküste fahren Sie bis zum Karmelgebirge. Hier werden Sie von einem Drusen erwartet, der von seiner Religionsgemeinschaft erzählt. Ein wahrer Ruhepol sind die paradiesischen Bahai-Gärten mitten in Haifa. Die Aussicht über die Bucht von hier ist grandios. In der quirligen Hafenstadt Akko, in der die Israelis vor allem Araber sind, spielen die Kreuzritter die Hauptrolle. In Nazareth machen Sie Halt an der farbenfrohen Verkündigungskirche und bummeln über den Basar. Abends checken Sie im Kibbuz in Galiläa ein. Kibbuz - Utopie oder die bessere Art zu leben? Ihr Scout erklärt Ihnen beim Abendessen, welche Besonderheiten dieses einmalige Lebenskonzept ausmachen. (F/A)

    3. Tag, Dienstag, 29.10.2019: Biblische Bilder

    Nach antikem Vorbild schippern Sie entspannt mit einem Holzboot über den See Genezareth. Dann tauchen Sie ab in biblische Welten in der heiligen Stätte von Tabgha - die Brotvermehrungskirche beeindruckt mit ihren Mosaikböden. Vom Aussichtspunkt Mizpe Ofir breitet sich das ganze Panorama des Sees vor Ihnen aus. Angekommen in Kesem Hagolan versüßt Ihnen ein feiner Tropfen Wein den Nachmittag und beweist den Erfolg des Weinanbaus in Israel. Durch das Jordantal geht es nach Jerusalem ins Herz Israels. (F)

    4. Tag, Mittwoch, 30.10.2019: Merhaba in Bethlehem

    Am Vormittag besuchen Sie das Projekt "Susan‘s House": Ein Programm für Jugendliche, die dort verschiedene Handarbeiten herstellen und verkaufen. Bei einem Rundgang lernen Sie das Projekt näher kennen. Stellen Sie Ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis und fertigen Sie selbst einen kleinen Glücksbringer aus Keramik an. Anschließend Besuch des Israel-Museums. Das Highlight der Ausstellung sind unangefochten die Schriftrollen aus Qumran im Original. In Herodion bestaunen Sie eine riesige Festungs- und Palastanlage, die Herodes errichten ließ. Weiter nach Bethlehem: In der Geburtskirche, einem der wenigen vollkommen erhaltenen Bauten aus frühchristlicher Zeit, mischen Sie sich unter die Pilger und stehen vor dem silbernen Stern der Geburtsgrotte Christi. Der Abend in Jerusalem steht zur freien Verfügung. (F)

    5. Tag, Donnerstag, 31.10.2019: Kuppeln und Kirchen

    Golden glänzt die Kuppel des Felsendoms im Morgenlicht, vom Ölberg aus breitet sich vor Ihnen das faszinierende Stadtpanorama aus. Trittsicher geht's bergab am großen jüdischen Friedhof vorbei, Abkühlung spenden die Olivenbäume im Garten Gethsemane. Dann spricht Ihr Scout "Sesam öffne Dich", und schon betreten Sie durch die Stadttore eine Welt aus 1001 Nacht und ebenso vielen Kulturen: jüdisches, muslimisches, christliches und armenisches Viertel, Via Dolorosa, Klagemauer, Grabeskirche und Basar. Bewegende Momente gibt es in Yad Vashem, Israels zentraler Holocaust-Gedenkstätte. (F)

    6. Tag, Freitag, 01.11.2019: Entdeckertag

    Ein ganzer Tag zur freien Verfügung. Oder Sie kommen mit zu einem Ausflug (gegen Mehrpreis) in die Wüste. Sie schweben mit der Seilbahn hinauf nach Massada, wo Israels heroisches Nationalsymbol, die Palastfestung des Königs Herodes, schon vor 2000 Jahren Fünfsternekomfort mit Traumblick bot. Die Oase Ein Gedi wird in den Psalmen als Inbegriff der Schönheit beschrieben. Der Wanderweg (1,5 Std., leicht) führt Sie durch die tropisch be-wachsene Schlucht bis zum Davids-Wasserfall. Wer mag, erfrischt sich im kühlen Nass. Anschließend Zeit zum Relaxen. Von führenden Hautärzten empfohlen: Baden in den salzigen Fluten des Toten Meeres, mit oder ohne "Jerusalem Post". Untergehen unmöglich! (F)

    7. Tag, Samstag, 02.11.2019: Jaffa und Tel Aviv

    Sie verlassen Jerusalem und fahren in Richtung Tel Aviv. Im arabisch-orientalischen Jaffa stammen die Gebäude teils noch aus osmanischer Zeit, auch die Kreuzfahrer haben sich verewigt. Sie erkunden den neu errichteten Hafen und gelangen auf dem Rothschild-Boulevard hinein nach Tel Aviv. Im Viertel "Weiße Stadt" finden Sie Bauhausstil in Reinkultur und unternehmen danach einen Abstecher in die deutsche Templerkolonie Sarona. Beim Abendessen in einem lokalen Restaurant nehmen Sie Abschied von Israel. (F/A)

    8. Tag, Sonntag, 03.11.2019: Rückflug

    Zeit zur freien Verfügung am Vormittag. Mittags Transfer zum Flughafen von Tel Aviv. Linienflug mit Lufthansa nonstop nach Frankfurt (Flugdauer ca. 4,5 Std.) mit Ankunft am Abend. (F)

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    Ort Nächte Hotel/Landeskategorie
    Tel Aviv 1 Dan Panorama ****
    Ginosar 1 Kibbuz Nof Ginosar ***(*)
    Jerusalem 4 Dan Boutique ****(*)
    Tel Aviv 1 Dan Panorama ****
    Änderungen vorbehalten
    • Marco Polo Live
    • Am Vormittag des 4. Tages besuchen Sie das Projekt "Susan‘s House": Ein Programm für Jugendliche, die dort verschiedene Handarbeiten herstellen und verkaufen. Bei einem Rundgang lernen Sie das Projekt näher kennen. Stellen Sie Ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis und fertigen Sie selbst einen kleinen Glücksbringer aus Keramik an.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren. In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.
    Termine 2019 DZ * EZ *
    27.10.—03.11. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 18
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 29
    1845 2340

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Tel Aviv und zurück
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 264 €)
    • Transfers, Stadtrundfahrten und Rundreise mit landesüblichem, klimatisiertem Reisebus
    • 6 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet in guten Mittelklassehotels
    • 1 Übernachtung mit Halbpension in gutem Kibbuz-Hotel
    • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung in Israel
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • 1x Abschiedsabendessen in Tel Aviv
    • Weinprobe in Kesem Hagolan
    • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
    • Audiosets bei den Besichtigungen
    • Eintrittsgelder (ca. 52 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/ Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflug Massada und Totes Meer 95 €), sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Flug

    Im Reisepreis enthalten ist der Linienflug mit Lufthansa ab/bis: Frankfurt

    Zuschlag 195 € für Anschlussflug (nach Verfügbarkeit) ab/bis: Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig, München, Stuttgart.
    Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/flug).

    Eine sehr gute Alternative zu innerdeutschen Anschlussflügen ist das im Reisepreis inkludierte "Rail&Fly inclusive"-Ticket 2. Klasse.

    Mindestteilnehmerzahl

    Mindestteilnehmerzahl: 18 Personen
    Höchstteilnehmerzahl: 29 Personen
    Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

    Reiseveranstalter

    Marco Polo Reisen GmbH, Riesstr. 25, 80992 München

    Allgemeine Reisebedingungen und Eignung der Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität

    Zahlung/Sicherungsschein

    Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 r Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises, maximal jedoch 1000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

    Reiseversicherungen

    Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittschutzversicherung: www.agb-mp.com/versicherung.

    Pauschalreiserechte

    Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise finden Sie unter www.agb-mp.com/pauschalreiserechte.

    Preisumrechnungstabelle Euro (EUR)/Schweizer Franken (CHF)

    Hier finden Sie die Umrechnungstabelle für Schweizer Franken:
    www.agb-mp.com/chf.pdf

    Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten

    Auch umweltfreundliche Verkehrsmittel belasten das Klima. Deshalb hat Marco Polo Reisen die bei Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten entstehenden Treibhausgas-Emissionen (CO2 und andere klimarelevante Substanzen) für alle Reisen klimaneutral gestellt. Konkret geschieht das so: Wir rechnen den Treibhausgas-Ausstoß für jeden zurückgelegten Kilometer in einen Geldwert zum CO2-Ausgleich um und finanzieren damit den Bau von Biogasanlagen in Indien. Von allen Transportmitteln belastet das Flugzeug das Klima am meisten. Bei dieser Sonderreise bieten wir unseren Gästen eine einfache Möglichkeit, die durch die Fluganreise entstehenden Treibhausgase zu kompensieren. Wir haben die Emissionen aller bei Ihrer Reise geplanten Flüge - inklusive Inlands- oder Zwischenflüge, aber ohne innerdeutsche Anschlussflüge - berechnet und den notwendigen Kompensationsbetrag bei jeder Reise unter "Zusätzlich buchbare Extras" angegeben. Diesen können Sie ganz einfach als Zusatzleistung mitbuchen. Der angegebene Betrag bezieht sich auf eine Beförderung in der Economy-Class. Für die Business-Class fallen höhere Beträge an.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Deutsche Staatsbürger, Österreicher und Schweizer benötigen einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass.
    Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    Sollten sich im Reisepass Visum-Stempel arabischer Staaten (Ausnahme: Jordanien und Ägypten), von Indonesien, Iran, Malaysia oder Sudan befinden, kann es bei Einreise in Israel zu zusätzlichen Befragungen durch die Behörden kommen.

    Einreisebestimmungen für Israel

    Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Der Personalausweis genügt nicht.

    Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Marco Polo gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.

    Für Reiseteilnehmer andererer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

    Bei der Einreise über den Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („Border Control Clearance“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.

    Ein- und Ausreisepraxis

    Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.

    Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin. Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen.

    Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden zeitintensive Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräte, insbesondere Laptop-Computer, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden sie in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheit öffentliche Verkehrsmittel

    Es besteht auch für Israel weiterhin eine nicht auszuschließende Gefahr von Anschlägen, die sich gegen öffentliche Verkehrsmittel richten könnten. Aus diesem Grund verzichten wir vorsorglich bei unseren Besichtigungsprogrammen in Israel auf die Benutzung der öffentlichen Linienbusse. Für längere Strecken haben wir einen Bus bestellt oder benutzen Taxen; kürzere Wegstrecken legen wir zu Fuß zurück. Wir fordern unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Auch in Ihrer Freizeit sollten Sie die öffentlichen Verkehrsmittel meiden und mit dem Taxi fahren.

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden Ihnen anbei eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes

    (www.auswaertiges-amt.de).

    Österreichisches Außenministerium: www.bmaa.gv.at

    Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): www.eda.admin.ch

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 7. Februar 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Israel

    (Reisewarnung für den Gaza-Streifen)

    Stand: 25.03.2019

    Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)

    Aktuelle Hinweise

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird weiterhin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

    Am 24.03. und 14.03.2019 sind Raketen vom Gaza-Streifen aus in Richtung Tel Aviv und angrenzende Städte abgefeuert worden. Es wird darauf hingewiesen, dass beim Erklingen der Alarmsirenen umgehend nahegelegene Schutzräume aufzusuchen sind. Den Anweisungen der Sicherheitskräfte sollte unbedingt Folge geleistet werden.

    Es ist wiederholt zu einem Beschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet und zu israelischen Vergeltungsangriffen gekommen. Es kann weiter zu Zwischenfällen am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet kommen.

    Am israelischen Sicherheitszaun am Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche, mit Brandsätzen ausgestattete Drachen und Ballons eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Zauns landen.

    Die Lage auf dem Tempelberg/Haram Al-Sharif ist angesichts der aktuellen Auseinandersetzungen um den Zugang zu den Räumlichkeiten am Goldenen Tor/Bab Al-Rahma angespannt. Es kann zu kurzfristigen Sperrungen kommen.

    Bei Besuchen auf dem Tempelberg/Haram Al-Sharif und in der Altstadt wird zur erhöhten Vorsicht geraten. Dies gilt in besonderem Maße an Freitagen.

    Auch im syrisch-israelischen Grenzgebiet ist es in letzter Zeit zu mehreren sicherheitsrelevanten Zwischenfällen gekommen. Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, wird dringend abgeraten.

    Reisende werden weiterhin gebeten, die lokalen und internationalen Medien aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften stets Folge zu leisten.

    Landesspezifische Sicherheitshinweise - Reisewarnung für den Gaza-Streifen

    Innenpolitische Lage

    Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen. Es wird geraten, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.

    Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation auch zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann – das Risiko eines Anschlags besteht fort. Reisende sollten bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten lassen.

    Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen.

    Im Rahmen der israelischen Militäroperation „Protective Edge“ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).

    Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern.

    Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gaza-Streifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. „Gaza-Flottille“) neun Menschen ums Leben.

    Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Übergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.

    Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist außer an Wochenenden und islamischen Feiertagen grundsätzlich geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es der Zustimmung der ägyptischen und palästinensischen Grenzbehörden. Hier kann es auch bei erst kürzlich erfolgter Einreise zu Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur Ausreise kommen. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen.

    Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten.

    Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)

    Bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem wird stets zu erhöhter Vorsicht geraten. Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen.

    Besucher der Altstadt von Jerusalem oder anderer exponierter Orte sollten sich einer ortskundigen Begleitung versichern und über die aktuelle Lage informiert halten.

    Israel allgemein

    Angesichts der aktuellen Sicherheitslage wird landesweit zu erhöhter Vorsicht geraten, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen. Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

    Im europäischen Vergleich kommt Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl relativ selten vor. Gleichzeitig bleibt Israel das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

    Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, bietet der israelische Zivilschutz Home Front Command.

    Grenzgebiet zu Syrien und Libanon

    Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor. Am 24. Juli 2018 wurde im Grenzgebiet ein syrisches Kampfflugzeug abgeschossen. Bereits zuvor kam es vereinzelt zu gezielten Angriffen auf israelische Ziele und militärischen Operationen in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen.

    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

    Grenzgebiet zu Ägypten

    In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden.

    Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln.

    Es wird dazu geraten, Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze zu vermeiden und auf alternative Routen auszuweichen. Auf die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nord-Sinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel wird hingewiesen.

    Angrenzendes Gebiet zum Gaza-Streifen

    Von Aufenthalten im unmittelbar angrenzenden Gebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit dringend abgeraten.

    Reisende in der Region sollten Bewegungen möglichst auf das Nötigste beschränken, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen informieren und Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge leisten.

    Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

    Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands. Sie sollten das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung bereisen Aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft sollten Sie sich stets angemessen kleiden und auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung verzichten.

    Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.

    Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte „fliegende“ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden. Es kann zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in Ramallah und anderen palästinensischen Städten und Dörfern kommen. Reisende vor Ort sollten unbedingt Ruhe bewahren, Menschenansammlungen meiden und Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern suchen. Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu leisten.

    Bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland wird zu besonderer Vorsicht geraten, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.

    Von Fahrten in der Dunkelheit wird generell abgeraten. Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten sind unbedingt zu beachten.

    Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho, Taybe, Al-Bireh und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Mit israelischen Mietwagen ist der Besuch dieser Städte, die im sogenannten A- und B-Gebiet liegen, grundsätzlich nicht gestattet, siehe Infrastruktur/Straßenverkehr.

    Es wird empfohlen, die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.

    Kriminalität

    Reisende sollten aufgrund von Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle die übliche Vorsicht walten lassen.

    Naturkatastrophen

    Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste.

    Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern („Sink Holes“). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite. Befestigte Straßen und Wege sollten nicht verlassen und Warnschilder unbedingt beachtet werden.

    Krisenvorsorgeliste

    Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

    Für Aufenthalte in Israel ist die zuständige Auslandsvertretung die Botschaft Tel Aviv, für Aufenthalte in den Palästinensischen Gebieten das Vertretungsbüro Ramallah. Als zuständige Vertretung ist die einzutragen, in deren Amtsbezirk man sich meistens aufhält.

    Der Amtsbezirk des Vertretungsbüros Ramallah umfasst die Palästinensischen Gebiete, d.h. das Westjordanland, Ost-Jerusalem und den Gaza-Streifen (bitte Reisewarnung beachten).

    Vor und während der Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird geraten, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie die Webseiten der Botschaft in Tel Aviv und des Vertretungsbüros Ramallah zu konsultieren.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder allemedizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Israel / Palästinensische Gebiete

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Für einen Langzeitaufenthalt in den Palästinensischen Gebieten wird zudem noch eine Typhusimpfung empfohlen.

    HIV/AIDS

    Die Prävalenz von weniger als 0,1% der Bevölkerung ist eher gering. Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Durchfallerkrankungen und Cholera

    Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z.B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung). In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen.

    Medizinische Versorgung

    Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert.

    Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe z. B. www.dtg.org.

    Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

    Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden können nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Unverändert gültig seit: 26.03.2019