Oman mit Qatar – Weihrauchland und Wüstensand

Reise-Nr. ST 39Z7

  • ab 2295 € pro Person
    • Orientfeeling in Maskat und Doha
    • Natur pur in Wadis und im Hajargebirge
    • Übernachtung im Wüstencamp
    • Viele Mahlzeiten inklusive
    • Linienflüge mit Qatar Airways
    • Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    • Maximale Gruppengröße: 25 Teilnehmer

    Unsere Reise in den Orient beginnt in Doha, der Hauptstadt des Wüstenstaats Qatar, mit ihren modernen Wolkenkratzern und traditionellen Souks. Das Sultanat Oman glänzt mit spektakulären Wadis, großartiger Gebirgslandschaft, palmengesäumten Oasen, historischen Forts und abenteuerlicher Wüste. Wir folgen dem Duft von Weihrauch und Sandelholz und lassen uns von der Magie des Morgenlandes verzaubern.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    ab 2295 € pro Person

  • 1. Tag, Freitag, 29.01.2021: Auf in den Orient

    Vormittags Linienflug mit Qatar Airways von Frankfurt (oder auf Anfrage München) nonstop nach Doha (Flugdauer ca. 6 Std.). Landung am Abend. Ihr Marco Polo Scout erwartet Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel.

    2. Tag, Samstag, 30.01.2021: Citytour in Doha

    Doha: Einst ein kleines Fischerdorf, heute Metropole mit Hochhäusern und glänzenden Fassaden. Bei der Stadtrundfahrt gelangen wir von der Corniche an der Bucht zum nagelneuen Nationalmuseum. Im Souk Waqif duftet es nach Orient: Um Gewürze und Wasserpfeifen wird genauso gefeilscht wie um Kunsthandwerk und Souvenirs. Nach einem Abstecher ins Katara Cultural Village bleibt Zeit für eigene Entdeckungen. (F)

    3. Tag, Sonntag, 31.01.2021: Flug in den Oman

    Transfer zum Flughafen Doha und mittags kurzer Linienflug mit Qatar Airway nonstop nach Maskat (Flugdauer 1,5 Std.). Der omanische Marco Polo Scout begrüßt uns am Flughafen und bringt uns zu unserem Hotel. Wie wäre es am Nachmittag mit einem Spaziergang zum nahen Qurum Beach? Abendessen im Hotel. (F/A)

    4. Tag, Montag, 01.02.2021: 1001 Nacht in Maskat

    Die Sultan-Qaboos-Moschee fasziniert als Gesamtkunstwerk aus Swarovski-Kristallen, Perserteppichen und prächtigen Hallen. Im Souk von Muttrah liegt der Duft von Weihrauch und Gewürzen in der Luft, in den Auslagen türmen sich Leder und Stoffe. Im märchenhaften Al-Alam-Palast regiert der Sultan, die Festungen Jalali und Mirani stammen aus portugiesischer Zeit und das Bait-Al-Zubair-Museum erzählt von glorreichen Zeiten als Seefahrernation. Mittags probieren wir das omanische Nationalgericht Shuwa, das in der Erde gegart wird. Den Nachmittag gestalten Sie nach Ihren Wünschen. Oder Sie begleiten den Scout (gegen Mehrpreis) auf einen Bootsausflug mit einer Dhau und kreuzen vor der Felsenküste von Maskat. (F/M)

    5. Tag, Dienstag, 02.02.2021: Festungen im Grünen

    Die fruchtbare Küstenebene Al Batinah nordwestlich von Maskat ist voller grüner Gärten, üppiger Plantagen und alten Festungen. Erste Station ist der Fischmarkt von Barka. Das mächtige Nakhl-Fort thront über der Oase und glänzt mit aufwendig renoviertem Inneren. Wir spazieren zu den heißen Quellen von Al Thowarah, die zwischen steilen Felswänden und Palmenhainen liegen. Die Festungsanlage von Al Hazm zählt zu den prächtigsten des Landes und ist Schauplatz vieler Legenden. Auf dem Weg zurück nach Maskat lüften wir sanft den Schleier des Alltags. Bei einer Familie dürfen wir hinter die Kulissen und sogar in die Küche schauen– denn hier kochen wir gemeinsam das traditionelle omanische Gericht Arsaya, das mit Reis und frischem Huhn zubereitet wird. Am späten Nachmittag sind wir zurück im Hotel. (F/M)

    6. Tag, Mittwoch, 03.02.2021: Wadi Shab

    Auf dem Küstenhighway geht es nach Süden. Am Bimah-Sinkhole blicken wir über 60 m in die Tiefe und staunen über den smaragdgrünen Naturpool. Weiter durch die steinige Landschaft hinein ins Wadi Shab. Zu Fuß legen wir den palmengesäumten Weg zum türkisblauen Wasser zurück (1 Std., mittel) und können uns im kühlen Nass erfrischen. In Sur werfen wir einen Blick in die Dhauwerft, wo noch heute die Holzboote gezimmert werden. Nach dem Abendessen im Hotel in Ras al Jinz unternehmen wir einen nächtlichen Ausflug an einen Strand, an dem Meeresschildkröten ihre Eier ablegen und die Jungen schlüpfen. Mit etwas Glück können wir dem Naturschauspiel zusehen. (F/A)

    7. Tag, Donnerstag, 04.02.2021: Ein Meer aus Sand

    Vormittags laden die Pools im grünen Wadi Bani Khalid zu einer kleinen Siesta ein – und wer möchte, packt die Badesachen aus. In der Ferne tauchen die Sanddünen der Wahiba Sands auf. Die Geländewagen kurven mit Turbo durch die Wüste, Abenteuer garantiert! Omanische Gastlichkeit erleben wir bei einer Beduinenfamilie, die uns in ihrem sandigen Zuhause mit "Khawa" und Datteln begrüßt. Der Abend klingt beim Essen im Wüstencamp unter dem funkelnden Sternenhimmel aus. Übernachtung im Camp. (F/A)

    8. Tag, Freitag, 05.02.2021: Bergwelt

    Wir verlassen die Wüste und fahren weiter in Richtung der Hajarberge. In Al Hamra begeben wir uns hinein in das Gewirr der mehrstöckigen Ziegelhäuser. Mit Geländewagen geht es in das Bergdorf Misfat Al Arbyeen, in dem die Häuser am Fels zu kleben scheinen. Und dann: Grand Canyon auf Arabisch. Vom Hochplateau des Jebel Shams blicken wir hinab in eine über 1000 m tiefe Schlucht. Übernachtung und Abendessen in einem Hotel am Berg Jebel Shams. (F/A)

    9. Tag, Samstag, 06.02.2021: Silberstadt Nizwa

    Am Morgen fahren wir hinab ins Tal nach Nizwa, Omans alter Hauptstadt. Das steinerne Fort dominiert die Altstadt, die Kuppel und Minarette der Moschee erheben sich vor Palmwedeln. Im Souk stöbern wir nach den besten Silber- und Holzarbeiten. Mittags lassen wir uns das Reisgericht Biryani schmecken. Danach geht es raus aus der Stadt zum Fotostopp an der Festung in Bahla und der Erkundung des kunstvoll ausgeschmückten Jabrin-Forts. Übernachtung in Nizwa. (F/M)

    10. Tag, Sonntag, 07.02.2021: Oase und Abschied

    Die palmenreiche Oase Birkat al Mauz ist ein grüner Blickfang inmitten trockener Berge. Bananen und Datteln gedeihen hier besonders gut. Am Nachmittag erreichen wir Maskat, wo in einem Hotel Zimmer bis zum Abend für uns bereit stehen. Freie Zeit bis zum Abendessen im Hotel. Transfer zum Flughafen und Linienflug mit Qatar Airways nonstop nach Doha (Flugdauer ca. 1,5 Std.). Landung kurz vor Mitternacht. (F/A)

    11. Tag, Montag, 08.02.2021: Wieder in Europa

    In den frühen Morgenstunden Linienflug mit Qatar Airways nonstop nach Frankfurt (oder auf Anfrage München; Flugdauer ca. 6,5 Std.). Ankunft am Morgen.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 7 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    Ort Nächte Hotel/Landeskategorie
    Doha 2 Radisson Blu ****
    Maskat 3 Ramee Guestline ***
    Ras al-Jinz 1 Turtle Beach ***
    Wahiba Sands 1 Arabian Oryx Camp
    Jebel Shams 1 Sama Heights Resort ***
    Nizwa 1 Al Diyar ***
    Änderungen vorbehalten
    • Marco Polo Live
    • Bei einer Familie dürfen wir am 5. Tag hinter die Kulissen und sogar in die Küche schauen und kochen gemeinsam das traditionelle omanische Gericht Arsaya.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2020 DZ * EZ *
    02.10.—12.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2395 2840
    16.10.—26.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2395 2840
    30.10.—09.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2395 2840
    13.11.—23.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2395 2840
    27.11.—07.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2395 2840
    Termine 2021 DZ * EZ *
    29.01.—08.02. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 16
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2295 2740
    12.02.—22.02. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 16
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2295 2740
    26.02.—08.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 16
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2395 2840
    12.03.—22.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 16
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2395 2840
    26.03.—05.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 16
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2445 2890
    02.04.—12.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 16
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2445 2890
    16.04.—26.04. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 16
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    2395 2840

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways von Frankfurt über Doha nach Maskat und zurück
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 136 €)
    • Transfers, Stadtrundfahrten und Rundreise mit landesüblichen, klimatisierten Reisebussen, Fahrten mit Geländefahrzeugen am 7. und 8. Tag
    • 8 Übernachtungen mit Frühstück in guten Mittelklassehotels
    • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • 1 Übernachtung mit Halbpension in einem einfachen Wüstencamp
    • Unterbringung in Chalets mit Dusche/WC
    • Deutsch sprechende wechselnde Marco Polo Reiseleitungen in Qatar und Oman
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Tageszimmer am 10. Tag
    • 4 Abendessen im Hotel
    • 2 Mittagessen in landestypischen Restaurants
    • 1 Mittagessen mit Kochkurs bei einer Familie am 5. Tag
    • Kaffee und Datteln bei Beduinen
    • Eintrittsgelder (ca. 40 €)
    • Klimaneutrale Geländefahrzeug-/Bus-/Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflug Dhaufahrt 70 €), sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Flug

    Im Reisepreis enthalten ist der Flug mit Qatar Airways (Buchungsklasse G) ab/bis: Frankfurt.
    Alternativ auf Anfrage Linienflug mit Qatar Airways ab/bis: München.

    Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/flug).

    Qatar Airways-Flüge in der Business-Class auf Anfrage.

    Mindestteilnehmerzahl

    Mindestteilnehmerzahl: 16 Personen
    Höchstteilnehmerzahl: 25 Personen
    Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

    Reiseveranstalter

    Marco Polo Reisen GmbH, Riesstr. 25, 80992 München

    Allgemeine Reisebedingungen und Eignung der Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität

    Zahlung/Sicherungsschein

    Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 r Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises, maximal jedoch 1000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

    Reiseversicherungen

    Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittschutzversicherung: www.agb-mp.com/versicherung.

    Pauschalreiserechte

    Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise finden Sie unter www.agb-mp.com/pauschalreiserechte.

    Preisumrechnungstabelle Euro (EUR)/Schweizer Franken (CHF)

    Hier finden Sie die Umrechnungstabelle für Schweizer Franken:
    www.agb-mp.com/chf.pdf

    Klimaschutz

    Auch umweltfreundliche Verkehrsmittel belasten das Klima. Deshalb hat Marco Polo Reisen die bei Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten entstehenden Treibhausgas-Emissionen (CO2 und andere klimarelevante Substanzen) für alle Reisen klimaneutral gestellt. Konkret geschieht das so: Wir rechnen den Treibhausgas-Ausstoß für jeden zurückgelegten Kilometer in einen Geldwert zum CO2-Ausgleich um und finanzieren damit den Bau von Biogasanlagen in Indien. Von allen Transportmitteln belastet das Flugzeug das Klima am meisten. Bei dieser Sonderreise bieten wir unseren Gästen eine einfache Möglichkeit, die durch die Fluganreise entstehenden Treibhausgase zu kompensieren. Wir haben die Emissionen aller bei Ihrer Reise geplanten Flüge - inklusive Inlands- oder Zwischenflüge, aber ohne innerdeutsche Anschlussflüge - berechnet und den notwendigen Kompensationsbetrag bei jeder Reise unter "Zusätzlich buchbare Extras" angegeben. Diesen können Sie ganz einfach als Zusatzleistung mitbuchen. Der angegebene Betrag bezieht sich auf eine Beförderung in der Economy-Class. Für die Business-Class fallen höhere Beträge an.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Deutsche Staatsbürger benötigen einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum für Oman, das bei Einreise erteilt wird oder vorab online beantragt werden kann (Kosten derzeit ca. 12 €). Das Visum für Qatar ist kostenlos und wird bei Einreise erteilt. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    Medikamente

    Sollten Sie Medikamente einnehmen müssen, wird empfohlen, zur Sicherheit das Rezept (ggf. auch in englischer Sprache) sowie eine Beschreibung/Erklärung des Arztes mitzuführen.

    Medikamente

    Bei der Einfuhr von Schmerzmitteln sowie halluzinogenen Medikamenten (Antidepressiva und andere Psychopharmaka) sollte ein mehrsprachiges ärztliches Attest des behandelnden Arztes unbedingt mitgeführt werden, da eine Reihe dieser Medikamente im Oman als illegale Drogen angesehen werden, deren Besitz und Einfuhr unter Strafe steht.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden Ihnen anbei eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de).

    Österreichisches Außenministerium: www.bmaa.gv.at

    Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): www.eda.admin.ch

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 31. Juli 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis

    Katar

    Stand: 28.4.2020

    Aktuelles

    Die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 führt auch in Katar zu verstärkten Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren.

    Der internationale Flughafen von Doha (HIA) ist für Einreisen seit dem 16. März 2020 bis auf Weiteres gesperrt. Die Ausreise aus Katar bleibt möglich, auch der Transitverkehr wird aufrechterhalten, sofern die Zielländer Flugverkehr weiter zulassen. Die Zahl der Flugverbindungen von Qatar Airways auch nach Deutschland wird voraussichtlich weiter reduziert.

    - Überprüfen Sie kritisch, ob Ihre geplante Reise ins Ausland derzeit wirklich notwendig ist oder nicht verschoben werden kann.

    - Kontaktieren Sie Ihren Reiseveranstalter bzw. Ihre Fluggesellschaft.

    - Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt bei der Botschaft von Katar in Berlin nach den gültigen Einreisebestimmungen.

    - Beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19/Coronavirus, insbesondere die derzeitige Reisewarnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen.

    Terrorismus

    Katar war bislang nicht Ziel terroristischer Anschläge, dennoch kann die Möglichkeit eines Anschlags nicht ausgeschlossen werden.

    - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen wie Sportgroßereignissen besonders aufmerksam.

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die innenpolitische Lage ist stabil. Der Konflikt zwischen Katar und den umliegenden Staaten Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain und Ägypten dauert seit dem 5. Juni 2017 unverändert an. Neben dem Abbruch diplomatischer Beziehungen wurde der direkte Luft- und Seeverkehr von und nach Katar eingestellt und Saudi-Arabien hat die Landgrenze zu Katar geschlossen.

    - Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    - Berücksichtigen Sie bei politischen Äußerungen die sensible politische Lage zwischen Katar und den genannten Nachbarstaaten.

    - Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate ist niedrig, dennoch sind vereinzelt Taschendiebstähle z.B. in großen Einkaufszentren oder bei Großveranstaltungen nicht auszuschließen. Insbesondere Frauen sollten in Taxis den örtlichen Gepflogenheiten entsprechend die hinteren Sitze benutzen.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Es herrscht teilweise feuchtheißes Tropenklima mit gelegentlichen Sandstürmen.

    In den Wintermonaten kommt es gelegentlich zu Starkregenereignissen, die zur Überschwemmung einzelner Straßenzüge und damit zu Einschränkungen im Verkehr führen können.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Oman

    Stand: 14.10.2020

    Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

    Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Oman wird derzeit gewarnt.

    Epidemiologische Lage

    Oman ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Regionale Schwerpunkte waren bisher der Großraum Maskat sowie die Provinz Dhofar an der Grenze zu Jemen.

    Oman ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft, woraus bei Einreise nach Deutschland eine Quarantäneverpflichtung und ein verpflichtender PCR-Test resultiert.

    Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das omanische Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

    Einreise

    Die Einreise für Tourismus- und Geschäftszwecke ist derzeit grundsätzlich nicht möglich. Einreise- und Besuchsvisa werden nicht erteilt. Seit 1. Oktober 2020 können Personen mit Wohnsitz und gültiger Aufenthaltserlaubnis für Oman (´Expats´) wieder einreisen; die Einholung einer Wiedereinreisegenehmigung beim Außenministerium ist nicht mehr erforderlich. Reisende müssen bei Ankunft am Flughafen einen kostenpflichtigen COVID-19-PCR-Test machen und eine App des omanischen Gesundheitsministeriums (Tarassud+) herunterladen. Das Testergebnis soll innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Reisende, die sich bis zu maximal sieben Tagen in Oman aufhalten, müssen sich über die Tarassud+-App registrieren, eine Servicegebühr von 25 OMR entrichten und während ihres Aufenthaltes ein Tracking-Armband tragen. Reisende, die sich länger als sieben Tage in Oman aufhalten wollen, müssen sich neben Registrierung und Tragen des Tracking-Armbandes zusätzlich umgehend für 14 Tage in Quarantäne begeben.

    Alle Reisenden müssen bei Einreise einen Nachweis der Unterkunft für die Dauer der Quarantäne und den Nachweis eines 30-tägigen Krankenversicherungsschutzes, der auch die Behandlungskosten im Falle einer COVID-19-Infektion einschließt, vorlegen. Oman Air bietet aktuell einen kostenfreien COVID-19-Versicherungsschutz an, der automatisch bei allen Tickets gebucht seit dem 1. Oktober 2020 und allen Abreisen zwischen dem 1. Oktober 2020 und dem 31. März 2021 inklusive ist.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei Oman Air. Flugzeugbesatzungen sowie Kinder unter 15 Jahren sind vom COVID-19-PCR-Test bei Einreise ausgenommen; Flugzeugbesatzungen unterliegen grundsätzlich nicht der Quarantänepflicht.

    Durch- und Weiterreise

    Durch- und Weiterreisen in der Region sind für Personen mit einer gültigen Aufenthaltserlaubnis für Oman eingeschränkt möglich. Der Aufenthalt im Zielland muss mindestens 14 Tage betragen. Bei der Wiedereinreise nach Oman gelten die gleichen Bestimmungen wie für die Einreise.

    Reiseverbindungen

    Der reguläre internationale Flugverkehr wird seit 1. Oktober 2020 wieder schrittweise und unter Auflagen aufgenommen. Flugziele in Deutschland bzw. Europa werden in eingeschränktem Umfang angeboten.

    Der öffentliche Verkehr u.a. mit Bussen findet nur sehr eingeschränkt zwischen Maskat und einigen wenigen größeren Provinzstädten statt.

    Beschränkungen im Land

    Das öffentliche Leben ist im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in Oman stark eingeschränkt. Seit dem 11. Oktober bis zunächst 24. Oktober 2020 besteht landesweit eine nächtliche Ausgangssperre von 20 Uhr bis 5 Uhr. Für Flugpassagiere und eine Begleitperson besteht bei Vorlage des Flugtickets für Fahrten zum und vom Flughafen eine Ausnahme von der nächtlichen Ausgangssperre.

    Geschäfte und öffentliche Einrichtungen bleiben während der Ausgangssperre geschlossen. Der Aufenthalt an öffentlichen Stränden ist bis auf weiteres auch tagsüber untersagt. Es gilt ein generelles Versammlungsverbot. Moscheen, Ausbildungseinrichtungen, Kinos, Parks, Museen und viele Hotels sind geschlossen.

    Hygieneregeln

    Einkaufszentren und Geschäfte sind unter strengen Auflagen geöffnet. Es besteht eine allgemeine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit, insbesondere in Geschäften und am Arbeitsplatz. Die Einhaltung der Maßnahmen und Verbote wird durch die omanische Polizei streng kontrolliert und bei Zuwiderhandlungen mit hohen Geldbußen oder Festnahmen geahndet.

    Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden. Bei Verstößen gegen die Hygienevorschriften können hohe Geldstrafen verhängt werden.

    Informieren Sie sich über detaillierte Maßnahmen und ergänzende Hinweise der omanischen Polizei und installieren Sie die App Tarassud+ aus den gängigen App-Stores.

    Bei COVID-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kontaktieren Sie die nächstgelegene Gesundheitseinrichtung oder telefonisch das Call Center +968-24441999 im omanischen Gesundheitsministerium.

    Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (kein Transit), beachten Sie die Quarantäne- bzw. Testpflicht bei Einreise nach Deutschland und kontaktieren Sie das Gesundheitsamt Ihres Aufenthaltsortes. Weitere Informationen zur Testpflicht bietet das Bundesministerium für Gesundheit.

    Aufenthalte in fremden Staaten können sich derzeit auf Einreisemöglichkeiten in andere Länder auswirken. Informieren Sie sich daher vor Antritt jeder Reise über aktuelle Bestimmungen zu Einreise, Durchreise und Quarantäne der jeweiligen Reiseländer über die Reise- und Sicherheitshinweise.

    Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

    Sicherheit

    Terrorismus

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Im Grenzgebiet des Dreiländerecks von Jemen, Saudi Arabien und Oman können Übergriffe aus der Konfliktregion Jemens als auch Reiseeinschränkungen auftreten. Mit verstärkten Straßenkontrollen durch die Polizei bzw. das Militär ist zu rechnen.

    - Meiden Sie die unmittelbare Grenzregion zu Jemen und beachten Sie die Reisewarnung für Jemen.

    - Folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate und die Gefahr von Gewaltverbrechen sind sehr niedrig. Raub und Diebstahl kommen aber besonders an von Touristen frequentierten Orten vor.

    - Lassen Sie die übliche Vorsicht walten.

    - Halten Sie Türen und Fenster von Fahrzeugen geschlossen und lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.

    Piraterie

    Vor den Küsten besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Arabischen Meer gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.

    - Als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern sollten Sie besonders vorsichtig sein und unbedingt eine Registrierung beim Maritime Security Center vornehmen.

    Natur und Klima

    Es herrscht sehr trockenen Wüstenklima, an den Küsten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Insbesondere im Winter kann es zu starken Regenfällen und Überschwemmungen kommen. Wadis können sich dann schnell in reißende Flüsse verwandeln.

    Tropische Zyklonen können aus dem Indischen Ozean auf die omanischen Küsten treffen und mit Sturm und Starkregen Überschwemmungen und Erdrutsche verursachen und in der Folge zu Schäden in der Infrastruktur und Beeinträchtigungen im Reiseverkehr führen.

    Gefährliche Meeresströmungen führen an den Küsten zu tragischen Ertrinkungsunfällen.

    - Verfolgen Sie Wetterberichte und Warnungen wie z.B. der Public Authority for Civil Aviation.

    - Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

    - Verlassen Sie Wadis bei Unwetterwarnungen schnellstmöglich.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Lassen Sie Kinder an Stränden nicht unbeaufsichtigt spielen.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Katar - Gesundheit

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    MERS (Middle East Respiratory Syndrome)

    Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe Merkblatt MERS-Coronavirus.

    • Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung in Katar genügt im Allgemeinen europäischen Ansprüchen. Die meisten Ärzte sprechen Englisch.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Stand: 28.4.2020

    Oman - Gesundheit

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt. In Oman liegt die Inzidenz mit 1.340 pro 100.000 Einwohnern unverhältnismäßig hoch.

    Masern

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Oman selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet. Bei Einreise aus einem Land mit Gefahr der Verschleppung von Poliomyelitis (Kinderlähmung) ist eine Polio-Impfung vorgeschrieben.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Es besteht ein minimales Risiko in Dakhliyah, im Norden von Batinah sowie im Norden und im Süden von Sharqiyah. Meist handelt es sich um importierte Einzelfälle, siehe Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V..
    Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

    • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
    • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
    • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    HIV/AIDS

    Oman hat im internationalen Vergleich eine niedrige HIV/AIDS Rate mit einer Prävalenz von unter 0,1 %. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht jedoch ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera kommt im Oman derzeit kaum vor, obwohl im Nachbarland Jemen eine Epidemie herrscht. Die Erkrankung wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    MERS (Middle East Respiratory Syndrome)

    Diese Infektionskrankheit löst seit 2012 vorrangig in Ländern der Arabischen Halbinsel vereinzelt schwere Atemwegserkrankungen aus. Ursache ist ein Coronavirus (MERS-CoV), dessen Biologie nicht abschließend geklärt ist. Kamele scheinen an der Übertragung auf den Menschen beteiligt zu sein. Zu Übertragungen von Mensch zu Mensch kam es nur bei sehr engem Kontakt zu Kranken, siehe Merkblatt MERS-Coronavirus.

    • Vermeiden Sie zur Krankheitsprävention unnötigen Kontakt mit Kamelen.

    Grippe (Saisonale Influenza)

    Die saisonalen Influenzaviren, einschließlich der neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“), zirkulieren in Oman vor allem in den Wintermonaten oder während bzw. nach der Monsunzeit (Süden).

    Tollwut (Rabies)

    Tollwut war in Oman bis 1990 unbekannt; seitdem werden sporadische Fälle registriert. Überträger sind Füchse und Hunde, siehe Merkblatt Tollwut.

    • Vermeiden Sie den Kontakt zu Füchsen und Hunden.
    • Suchen Sie bei Biss- und Kratzverletzungen sowie Kontakt von Schleimhäuten oder Wunden mit Speichel eines potenziell infizierten Tieres umgehend einen Arzt auf.
    • Lassen Sie sich bei Langzeitaufenthalten hinsichtlich einer Tollwutimpfung beraten.

    Geographisch bedingte Erkrankungen

    Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung, besonders zur Mittagszeit, wird von Urlaubern oft unterschätzt. Auch bei trübem Himmel kann der UV-Index sehr hoch sein.

    • Achten Sie auf guten Sonnenschutz und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, insbesondere bei Kindern und älteren Personen.

    Gefährliche Meeresströmungen führen an den Küsten zu tragischen Ertrinkungsunfällen.

    • Achten Sie auf Warnungen ist an den Stränden.
    • Konsumieren Sie keinen Alkohol beim Baden und Schwimmen.
    • Beaufsichtigen Sie Ihre Kinder beim Spielen an Stränden.

    Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea). Badeunfälle durch Quallen, Giftfische, Wasserschlangen und Haie sind möglich, aber selten.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung in den entlegenen Landesteilen , gerade bei Notfällen oder Unfällen, entspricht technisch-apparativ, hygienisch und organisatorisch nicht überall europäischem Standard. Sprachbarrieren können darüber hinaus die Kommunikation erheblich erschweren. In Maskat ist die medizinische Versorgung in allen Fachdisziplinen auf einem hohen, meist sehr teurem Niveau möglich.
    Eine rasche, medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden.

    Privatmedizinische Einrichtungen erwarten vom Patienten vor Behandlungsbeginn in aller Regel eine erhebliche Anzahlung oder eine Bürgschaft für die entstehenden Kosten.
    Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht in allen Landesteilen gesichert.

    Die deutsche Botschaft in Maskat verfügt für den Notfall über eine Adressenliste von Ärzten und Krankenhäusern in der Stadt.

    • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke und regelmäßig einzunehmende Medikamente mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

    • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
    • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
    • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
    • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Stand: 14.10.2020