Costa Rica – Pura Vida im Land der Ticos und Vulkane

Reise-Nr. ST 63Z4

  • ab 3195 € pro Person
    • Tortuguero- und Arenal-Nationalpark
    • Monteverde und Rincón de la Vieja
    • Wanderungen im Nebelwald und am aktiven Vulkan
    • Baden und Relaxen am Pazifikstrand
    • Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    • Maximale Gruppengröße: 22 Teilnehmer

    Das kleine Land zwischen Karibik und Pazifik erwartet Sie mit unvergleichlichen Naturschauspielen und einer Artenvielfalt, die auf dem amerikanischen Kontinent ihresgleichen sucht. Genießen Sie auf dieser Reise alle Facetten der "Schweiz Mittelamerikas": Per Boot und auf Hängebrücken durchqueren Sie den Regenwald, Sie genießen ein Bad in heißen Thermalquellen, bewundern das Farbenspiel eines aktiven Vulkans und relaxen am herrlich langen Sandstrand von Tamarindo.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    ab 3195 € pro Person

  • 1. Tag, Samstag, 13.02.2021: Bienvenidos a Costa Rica!

    Gegen Mittag Linienflug mit Lufthansa nonstop von Frankfurt nach Costa Rica (Flugdauer ca. 12 Std.). Ankunft in der Hauptstadt San José am frühen Abend. Ihr Marco Polo Scout erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihr Hotel in der Innenstadt.

    2. Tag, Sonntag, 14.02.2021: Ein Tag in der Hauptstadt

    Nach dem Frühstück fahren wir zum Vulkan Irazú, dem höchsten Feuerberg Costa Ricas. Bei gutem Wetter können wir von seinem Kraterrand gleichzeitig Karibik und Pazifik sehen. Am Nachmittag nimmt unser Scout uns mit auf einen Rundgang durch San José und im Goldmuseum bestaunen wir eine der größten Goldsammlungen Amerikas. F

    3. Tag, Montag, 15.02.2021: Bananen und Karibik

    Wir starten früh und fahren entlang weitläufiger Bananenplantagen nach La Pavona. Hier stei-gen wir um ins Boot, das uns zu unserer Lodge im Tortuguero-Nationalpark bringt. Nach dem Mittagessen entdecken wir das Örtchen Tortuguero. Beim Besuch des Schildkrötenmuseums erzählt unser Scout Spannendes über die bedrohten Grünen Meeresschildkröten, die im Natio-nalpark einen wichtigen Nistplatz gefunden haben. Anschließend bleibt Zeit für einen individu-ellen Bummel durch das Dorf oder einen Spaziergang am langen Karibikstrand. Abendessen in der Lodge. F/M/A

    4. Tag, Dienstag, 16.02.2021: Dschungeltag

    Per Boot gleiten wir durch die verzweigten Kanäle des Nationalparks und bestaunen die viel-fältige Tierwelt: Hier ein Tukan, drüben ein putziges Kapuzineräffchen und hat dort nicht gerade ein Krokodil aus dem Wasser geschaut? Bei den Faultieren ist der Name Programm - auf eine Bewegung können wir lange warten. Nachmittags können Sie den Park auf einer weiteren Tour erkunden (gegen Mehrpreis, zahlbar vor Ort) oder Sie entspannen sich im Garten der Lodge am Pool. Abendessen in der Lodge. F/M/A

    5. Tag, Mittwoch, 17.02.2021: Raus aus dem Dschungel

    Per Boot geht es zurück in die Zivilisation und weiter per Bus durch das karibische Tiefland nach Sarapiquí. Beim Besuch der lokalen Schule gewähren uns Schüler und Lehrer Einblicke in ihren Schulalltag. Schon mal von Empanadas, Tamales oder Patacones gehört? Unter fachkundiger Anleitung bereiten wir verschiedene landestypische Gerichte zu und genießen später ein schmackhaftes Abendessen. Nebenbei schnappen wir lokale Redewendungen auf. Que rico! F/A

    6. Tag, Donnerstag, 18.02.2021: Ameisen und Schokolade

    Spüren Sie es kribbeln? In Leos Ameisenprojekt bestaunen wir das Organisationstalent der großen Blattschneideameisen. Jedes Tier hat hier seine Aufgabe: Wächter, Aufräumer, Krieger, Kindermädchen. Mit etwas Glück bekommen wir sogar die Königin zu Gesicht. Im Anschluss dreht sich alles um das braune Gold Costa Ricas - den Kakao. Im Naturreservat Tirimbina erfahren wir Wissenswertes über die wertvollen Bohnen und deren Verarbeitung. Natürlich gibt es auch eine Kostprobe echt organischer Regenwaldschokolade. Weiterfahrt nach La Fortuna de San Carlos am Fuße des Vulkans Arenal. F

    7. Tag, Freitag, 19.02.2021: Tanz auf dem Vulkan

    Wir schnüren die Wanderschuhe und nähern uns zu Fuß den Lavafeldern des Vulkans im Nationalpark Arenal (2 Std., leicht). Unzählige Vogelstimmen begleiten uns auf dem Weg und auf dem fruchtbaren Boden gedeihen Orchideen und andere Gewächse. Wir halten in den Baumwipfeln Ausschau nach dem bunten Schnabel des Tukans. Den Nachmittag verbringen Sie nach eigenem Geschmack. Wer schon immer wissen wollte, wie die Urbevölkerung Costa Ricas heute lebt, begleitet den Scout zu den Maleku Indigenas (gegen Mehrpreis, Ausflugspaket, Mittagessen inklusive). Die Indianer halten noch heute an ihren Traditionen fest und pflegen die stammeseigene Sprache sowie das lokale Handwerk. F

    8. Tag, Samstag, 20.02.2021: Grünes Monteverde

    Ab in die "Schweiz Mittelamerikas" - es geht in die grünen Berge von Monteverde. Der arten-reiche Nebelwald ist Heimat für zahlreiche bedrohte Wildtierarten, darunter der Jaguar und der Ozelot. Am Nachmittag besuchen wir Batmans Gefährten im örtlichen Fledermausmuseum und erfahren Erstaunliches über die überragenden Sinnesleistungen der Säugetiere. Wer Lust hat, begibt sich nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Scout auf eine Nachtwanderung in den Wald (gegen Mehrpreis, Ausflugspaket) - unzählige nachtaktive Tiere, die wir tagsüber nicht zu Gesicht bekommen, geben sich im Dunklen ein Stelldichein. F

    9. Tag, Sonntag, 21.02.2021: Von Baum zu Baum

    Heute ist Schwindelfreiheit gefragt: Auf dem "Skywalk", einem System von Hängebrücken, spazieren wir durch die Wipfel des Nebelwaldes und kommen Lianen, Würgefeigen, riesigen Farnen und Orchideen ganz nah. Entdecken Sie den sagenumwobenen Quetzal? Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Mutige fliegen bei einer Canopy-Tour gut gesichert in luftiger Höhe durch die Baumkronen (gegen Mehrpreis). F

    10. Tag, Montag, 22.02.2021: Die Welt des Kaffees

    Wir besuchen die Kaffeefarm der Familie Bello und werden in die Geheimnisse des Kaffeeanbaus eingeweiht. Bei einem kleinen Imbiss mit frischem Biokaffee erzählt uns die Familie, wie ihre Vorfahren über Jahrhunderte den Kaffeeanbau praktiziert haben. Nach der Stärkung legen wir selbst Hand an: Je nach Saison muss der Kaffee geerntet, gepflegt oder gepflanzt werden. Weiterfahrt zum Nationalpark Rincón de la Vieja. F

    11. Tag, Dienstag, 23.02.2021: Rincón de la Vieja

    Hauptattraktion des Nationalparks Rincón de la Vieja ist der gleichnamige Vulkan, berühmt für seine konstante Aktivität in Form von schwefelhaltigen Thermalquellen, dampfenden Fumarolen und blubbernden Schlammlöchern. Verschiedene Klimazonen bescheren dem Park eine vielfältige Flora und Fauna. Am Nachmittag fahren wir in Richtung Pazifik, wo wir pünktlich zum Sonnenuntergang unser Strandhotel im Örtchen Tamarindo erreichen. F

    12. Tag, Mittwoch, 24.02.2021: Tag am Meer

    Genießen Sie den Tag am Sandstrand des beliebten Badeortes Tamarindo. Schwimmen, ein gutes Buch, dösen oder eine Strandwanderung lassen den Tag wie im Flug vergehen. F

    13. Tag, Donnerstag, 25.02.2021: Adiós Ticos

    Heute heißt es Abschied nehmen. Nach dem Frühstück Rückfahrt ins Zentraltal und weiter zum Flughafen San José. Abends Rückflug nonstop mit Lufthansa nach Deutschland (Flugdauer ca. 11 Std.). F

    14. Tag, Freitag, 26.02.2021: Ankunft in Deutschland

    Nachmittags Ankunft in Frankfurt.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 3 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    Ort Nächte Hotel/Landeskategorie
    San Jose 2 Aurola Holiday Inn ****
    Tortuguero 2 Laguna Lodge ***
    Sarapiqui 1 La Quinta ***
    La Fortuna 2 Arenal Manoa ****
    Monteverde 2 El Establo ***
    Rincon de la Vieja 1 Hacienda Guachipelin ***
    Tamarindo 2 Tamarindo Diria ****
    Änderungen vorbehalten
    • Marco Polo Live
    • Wir besuchen am 10. Tag die Kaffeefarm der Familie Bello und werden in die Geheimnisse des Kaffeeanbaus eingeweiht. Bei einem kleinen Imbiss mit frischem Biokaffee erzählt uns die Familie, wie ihre Vorfahren über Jahrhunderte den Kaffeeanbau praktiziert haben. Nach der Stärkung legen wir selbst Hand an: Je nach Saison muss der Kaffee geerntet, gepflegt oder gepflanzt werden.
    Marco Polo Live
  • Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach San José und zurück
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 415 €)
    • Transfers und Rundreise mit landesüblichem, klimatisiertem Reisebus
    • Bootsfahrten zur/von der Lodge im Tortuguero-Nationalpark
    • 12 Übernachtungen mit Frühstück in guten Mittelklassehotels
    • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung in Costa Rica
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Vollpension in der Lodge im Tortuguero-Nationalpark am 3. und 4. Tag
    • Kochkurs mit Abendessen am 5. Tag
    • Schokoladenkostprobe am 6. Tag
    • Imbiss auf der Kaffeeplantage am 10. Tag
    • Bootsausflug im Tortuguero-Nationalpark
    • Eintrittsgelder (ca. 140 €)
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflugspaket/2 Ausflüge 90 €, Ausflug Canopy 75 €), sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Flug

    Im Reisepreis enthalten ist der Linienflug mit Lufthansa (Buchungsklasse K/L/S/T/V/W) ab/bis: Frankfurt

    Zuschlag 95 € für Anschlussflug (nach Verfügbarkeit) ab/bis: Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart

    Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/flug).

    Eine sehr gute Alternative zu innerdeutschen Anschlussflügen ist das im Reisepreis inkludierte "Rail&Fly inclusive"-Ticket 2. Klasse.

    Lufthansa-Flüge in der Premium Economy-Class auf Anfrage
    Lufthansa-Flüge in der Business-Class auf Anfrage

    Mindestteilnehmerzahl

    Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen
    Höchstteilnehmerzahl: 22 Personen
    Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

    Reiseveranstalter

    Marco Polo Reisen GmbH, Riesstr. 25, 80992 München

    Allgemeine Reisebedingungen und Eignung der Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität

    Zahlung/Sicherungsschein

    Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 r Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises, maximal jedoch 1000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

    Reiseversicherungen

    Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittschutzversicherung: www.agb-mp.com/versicherung.

    Pauschalreiserechte

    Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise finden Sie unter www.agb-mp.com/pauschalreiserechte.

    Preisumrechnungstabelle Euro (EUR)/Schweizer Franken (CHF)

    Hier finden Sie die Umrechnungstabelle für Schweizer Franken:
    www.agb-mp.com/chf.pdf

    Neu: Klimaneutral reisen mit Marco Polo Reisen

    Marco Polo Reisen stellt jetzt alle seine Reisen klimaneutral. Wir kompensieren neben den Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten auf unseren Reisen nun auch die Flüge ins und im Zielgebiet und die Hotelübernachtungen inklusive Verpflegung. Wir rechnen dazu die entstehenden Treibhausgas-Emissionen in einen Geldwert um und finanzieren den Bau von Biogasanlagen in Nepal in Höhe des ermittelten Betrags. Zur Berechnung berücksichtigen wir übrigens nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch andere relevante Treibhausgase wie Methan und Lachgas. Deren Klimawirksamkeit wird auf CO2-Emissionen umgerechnet und entsprechend kompensiert. Das bezeichnet man als CO2-Äquivalente oder CO2e.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Deutsche Staatsbürger benötigen einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Ein Visum ist nicht erforderlich. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein muss.

    Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück. Ihre Passdaten sind für das Einchecken in den Hotels vorab erforderlich.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

    Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:

    • Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden
    • fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
    • Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im

    Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen

    • teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und anderen elektrischen Geräten
    • fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe
    • Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert
    • ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)
    • teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und

    Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

    Sicherheitshinweis

    Insgesamt gilt Costa Rica als recht sicheres Reiseland. Allerdings ist es in Städten wie San José und touristischen Ballungszentren angebracht, sich vor Taschendieben in Acht zu nehmen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, keine Schmucksachen auf die Reise mitzunehmen und Ihre Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Bitte beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise Ihres Reiseleiters.

    Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir Ihnen zusätzlich den Abschluss einer Reisegepäck-Versicherung (evtl. auch im Rahmen eines Versicherungs-Pakets).

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden Ihnen anbei eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de).

    Österreichisches Außenministerium: www.bmaa.gv.at

    Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): www.eda.admin.ch

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 31. Juli 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis

    Costa Rica

    Unverändert gültig seit: 2. Oktober 2020

    Aktuelles

    Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 und damit einhergehenden Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Costa Rica weiterhin gewarnt.

    Deutsche Staatsangehörige, die sich vor der Reise mindestens 14 Tage in Deutschland aufgehalten haben, können auf dem Luftweg für touristische Zwecke nach Costa Rica reisen. Die Einreise ist über die internationalen Flughäfen in San José und in Liberia möglich.

    Voraussetzung ist, dass das Gesundheitsformular „Pase de Salud“ online vorab ausgefüllt wurde (beachten Sie, dass im Feld „Second Last Name“ (zweiter Nachname) zwingend etwas eingetragen werden muss, da das Formular ansonsten nicht gespeichert werden kann, z.B. n/a). Bei Einreise ist der erhaltene QR-Code für dieses Formular vorzulegen. Ebenso sind ein negativer COVID-19-Test, für den die Probeentnahme max. 72 Stunden vor Abreise durchgeführt wurde (Schnelltest wird nicht anerkannt) sowie eine den aktuellen costa-ricanischen Vorgaben entsprechende Krankenversicherung, die auch den Fall einer COVID-19-Erkrankung abdeckt, vorzulegen. Nachweise über diese Krankenversicherung und den durchgeführten Test müssen in englischer oder spanischer Sprache vorgelegt werden. Am Flughafen sind strikte Hygieneprotokolle einzuhalten.

    Die Einreise auf dem Landweg bleibt für Ausländer generell verboten.

    Für bereits im Land aufhältige Touristen wurde die Regelung, die einen visafreien Aufenthalt nur bis zu 90 Tagen erlaubt, ausgesetzt. Bei seit dem 20. Dezember 2019 eingereisten Touristen verlängert sich der erlaubte Aufenthalt automatisch bis 18. November 2020.

    • Erkundigen Sie sich unbedingt vor Einreise bei der Botschaft von Costa Rica über geltende Einreisebestimmungen.

    • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

    Sicherheit

    Terrorismus

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die Lage im Land ist ruhig. Demonstrationen, Protestaktionen und Streiks können im Rahmen der Reformpolitik insbesondere in der Hauptstadt San José vorkommen und zu vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate ist in Costa Rica niedriger als in den Nachbarländern. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen insbesondere in den Städten und in stark frequentierten Nationalparks vor, vereinzelt auch unter Anwendung von Gewalt.

    In der Hauptstadt San José kommt es insbesondere in der Umgebung der Busbahnhöfe und der Calles 14 y 6, Av. Central y 7 vermehrt zu Diebstählen, nach Einbruch der Dunkelheit erhöhen sich die Gefahren.

    An der Karibikküste weist die Gegend der Hafenstädte Moin und Limón eine besonders hohe Gewaltkriminalität auf, auch in den beliebten Touristenzentren Cahuita und Puerto Viejo kommen bewaffnete Raubüberfälle vor.

    Besonders verbreitet ist der Diebstahl der in der Gepäckablage von Linien- und Überlandbussen verstauten Tagesrucksäcke durch Ablenkungsmanöver.

    Auf der Strecke zum Flusshafen Embarquadero La Pavona mit Ziel Tortuguero wurden im Jahr 2018 touristische Reisebusse überfallen. Touristenbusse fahren hier in der Regel im Konvoi.

    Sexualdelikte insbesondere gegen Frauen kommen landesweit vor.

    Autos werden häufiger, insbesondere an der Brücke beim Fluss Tarcoles und an den Stränden, auch auf bewachten Parkplätzen, aufgebrochen.

    In den großen Touristenzentren (Guanacaste, Playa de Coco, Flamingo, Tamarindo und Nosara) stehen Dienststellen der Touristenpolizei bereit. Die landesweite kostenlose Notrufnummer lautet 911. Auch das costa-ricanische Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen über die kostenlose Rufnummer (+506) 800-8868-7476 oder 800-8887-4766 Unterstützung an.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und fertigen Sie Kopien an bzw. speichern Sie sie elektronisch.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, verzichten Sie insbesondere auf Schmuck und sichtbar getragene Gürteltaschen.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Meiden Sie das Zentrum von San José bei Dunkelheit sowie Armenviertel.

    • Seien Sie besonders als allein reisende Frau besonders umsichtig und misstrauisch in unerwarteten Situationen.

    • Transportieren Sie Ihr Gepäck im Linien- und Überlandverkehr nach Möglichkeit immer im Personenteil oder im Fußraum des Busses und lassen Sie es nicht aus den Augen.

    • Lassen Sie Ihr Gepäck auch in abgeschlossenen Fahrzeugen nicht unbeaufsichtigt. Das gilt auch für private touristische Busse mit Reiseleitung.

    • Halten Sie Türen und Fenster auch während der Fahrt verschlossen und verriegelt und stellen Sie Fahrzeuge nur auf bewachten Parkplätzen ab.

    • Halten Sie bei eigenen (auch vermeintlichen) Pannen nicht sofort an, sondern fahren Sie bis zur nächsten Werkstatt oder Tankstelle oder rufen Sie professionelle Hilfe.

    • Nehmen Sie keine Anhalter mit.

    • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinen Widerstand.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Tropenstürme

    Das Klima ist tropisch bis subtropisch. Von Mai bis Ende November ist Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen und intensiven Regenfällen zu rechnen. Starke Regenfälle können gefährliche Flutwellen in Flüssen und Bächen sowohl in den Bergen als auch an der Küste und Erdrutsche auslösen und in der Folge zu Überschwemmungen und Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

    Erdbeben und Vulkane

    Costa Rica liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt.

    Von den 16 Vulkanen in Costa Rica sind derzeit die Vulkane Turrialba, Rincon de la Vieja, Poás und Irazú aktiv. Der Ausbruch eines Vulkans kann zur Schließung des internationalen Flughafens Juan Santamaria in San José/Alajuela führen.

    Meeresströmungen

    Starke Strömungen und plötzlicher, starker Wellengang können auch gute Schwimmer in Gefahr bringen und führen jährlich zum Tod von Touristen und Einheimischen. Auch im niedrigen Wasser können diese so stark sein, dass selbst Erwachsene ins offene Meer gezogen werden. Nur wenige Strände werden von Rettungsschwimmern bewacht oder haben Rettungsboote.

    • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

    • Informieren Sie sich bei der costaricanischen Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias, CNE) über eventuelle Katastrophengebiete.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    • Hinterlassen Sie bei längeren Ausflügen Informationen zu Ziel und geplanter Route im Hotel.

    • Seien Sie beim Schwimmen sowohl an der Pazifik- als auch an der Karibikküste besonders vorsichtig und verzichten Sie bei Warnungen vor Strömungen ganz darauf, ins Wasser zu gehen.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Costa Rica

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen.

    Zudem muss bei Einreise aus Tansania und Sambia der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erfolgen. Bei Einreise aus Argentinien und Panama besteht keine Nachweispflicht.

    Für weitere südamerikanische Länder gelten folgende Vorgaben:

    Nachweispflicht für ganz Kolumbien außer Barranquilla, Cali, Cartagena, Medellín, San Andrés und Bogota; Nachweispflicht für Ecuador nur für Morona-Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Sucumbíos und Zamora-Chinchipe; Nachweispflicht für ganz Paraguay außer der Hauptstadt Ascunción; Nachweispflicht für ganz Peru außer Lima, Cusco, Machu Picchu, Inka Trail, Lambayeque, Tumbes, Piura und Cajamarca; Nachweispflicht für Trinidad und Tobago außer für die städtischen Gebiete von Port of Spain und für Reisende im Transit oder Reisende nur auf der Insel Tobago.

    Costa Rica selbst ist kein Gelbfieberinfektionsgebiet.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.

    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    Zika-Virus-Infektion

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Dengue-Fieber

    Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

    • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Es besteht ganzjährig ein minimales Malariarisiko in den Provinzen Heredia, Alajuela und Limón. Als malariafrei gelten San José sowie die übrigen Landesteile, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG. Zusätzlich wurden 2019 Malariafälle auch in der Provinz Puntarenas bekannt, so dass auch hier von einem minimalen Risiko auszugehen ist.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Costa Rica kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u. U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z. T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    • Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze.

    Tollwut

    Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Viruserkrankung, die über den Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen wird. Landesweit besteht in Costa Rica ein hohes Risiko für Bissverletzungen, siehe Merkblatt Tollwut.

    • Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.

    • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.

    • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

    Leishmaniasis

    Diese durch Sandfliegen übertragene, parasitäre Erkrankung kommt landesweit vor und kann zu Hautveränderungen (kutane Form) oder einer generalisierten Erkrankung mit Fieberschüben und Milzvergrößerung (viszerale Form) führen.

    • Schützen Sie sich im Rahmen einer Expositionsprophylaxe adäquat vor Sandfliegen.

    • Stellen Sie sich bei nicht heilenden Hautgeschwüren oder anhaltenden Fieberschüben in einer tropenmedizinisch erfahrenen Klinik vor.

    Leptospirose

    Diese bakterielle Infektion wird ganzjährig vereinzelt durch Kontakt mit Oberflächenwasser, das mit Nagetierausscheidungen kontaminiert ist, übertragen. Meist verläuft die Erkrankung wie ein milder grippaler Infekt, in seltenen Fällen kann es jedoch zu einer schwerwiegenden Beteiligung der Leber und Nieren kommen, siehe Merkblatt Leptospirose..

    • Erwägen Sie bei zu erwartender Exposition im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin.

    Medizinische Versorgung

    Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden.

    Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.

    Notfallpatienten wird regelmäßig wegen nicht vorliegender Kostenübernahme die Behandlung verweigert. Gleiches gilt für die zahlreichen privaten Ambulanzdienste (z. B. für Helikoptertransport vom Unfallort in ein Krankenhaus in San José). Hier muss der Patient in Vorkasse treten.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

    Unverändert gültig seit: 12. Juni 2020