USA – The Civil Rights Trail

Reise-Nr. ST 60G7

  • ab 3095 € pro Person
    • Bürgerrechts-Metropole Atlanta, Georgia
    • Montgomery und Birmingham in Alabama
    • Jackson und Greenwood in Mississippi
    • Memphis und Nashville in Tennessee
    • Linienflüge mit American Airlines
    • Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    • Maximale Gruppengröße: 25 Teilnehmer

    Das Civil Rights Movement – die Bürgerrechtsbewegung der USA in den 1950er und 60er Jahren veränderte die ganze Welt. Folgen Sie auf dieser Reise den Spuren der mutigen Kämpfer für die rechtliche Gleichstellung der Afroamerikaner. Uns begegnen legendäre Namen wie Martin Luther King und Rosa Parks. Aber auch eher unbekannte, ebenso tapfere Aktivisten kreuzen unseren Weg. Von Atlanta über Montgomery, Birmingham, Jackson und Memphis bis nach Nashville genießen wir außerdem die einzigartige Kombination aus Musik, Kulinarik und Gastfreundschaft, wie man sie nur in den Südstaaten der USA findet.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    ab 3095 € pro Person

  • 1. Tag, Freitag, 13.03.2020: Flug nach Atlanta

    Vormittags Linienflug mit American Airlines von Frankfurt über Charlotte nach Atlanta (Flugdauer ca. 13 Std.). Empfang am Flughafen und Transfer zu Ihrem Hotel.

    2. Tag, Samstag, 14.03.2020: Atlanta

    Stadtrundfahrt durch Atlanta. Mit unserem Marco Polo Scout folgen wir den Spuren des berühmtesten Sohns der Stadt: Martin Luther King wurde 1929 in Atlanta geboren und lebte viele Jahre im Stadtteil Sweet Auburn. Wir besuchen die Ebenezer Baptist Church, sein Geburtshaus und sein Grab vor dem King Memorial Center. Auf dem Stadtteilmarkt, liebevoll auch "The Curb Market" genannt, werden schon seit 1918 frische Waren gehandelt. Wir bummeln durch die Stände und treffen einige Händler, die uns zu einer Kostprobe ihrer Produkte einladen und uns ihre Geschichte erzählen. (F)

    3. Tag, Sonntag, 15.03.2020: Montgomery

    Im Center for Civil and Human Rights sind viele Schriftstücke von Martin Luther King zu sehen, aber auch aktuelle Themen wie Frauen- und Minderheitenrechte werden bewegend dargestellt. Wer mag, schaut anschließend beim Fernsehsender CNN hinter die Kulissen (gegen Mehrpreis, Ausflugspaket). Dann machen wir uns auf den Weg nach Montgomery. Unterwegs Halt an der Tuskegee Airmen National Historic Site, wo im Zweiten Weltkrieg eine afroamerikanische Jagdfliegerstaffel stationiert war, deren Piloten zu Vorkämpfern der Gleichberechtigung wurden. Nach Ankunft in Montgomery Besuch des Rosa Parks Museum. (F)

    4. Tag, Montag, 16.03.2020: Montgomery und Selma

    Der Tag beginnt im Civil Rights Memorial Center, das den Opfern der Bewegung gewidmet ist. Weitere wichtige Schauplätze in Montgomery sind die Dexter Avenue King Memorial Baptist Church sowie die Greyhound Station mit dem Freedom Riders Museum. Auf dem Weg nach Birmingham halten wir in Selma an der Edmund Pettus Bridge. Mehrfach wurden Märsche von Bürgerrechtlern hier gewaltsam von der Polizei gestoppt. Ankunft in Birmingham am Nachmittag. (F)

    5. Tag, Dienstag, 17.03.2020: Birmingham

    Birmingham erlangte 1963 traurige Berühmtheit, als vier schwarze Mädchen bei einem rassistisch motivierten Bombenanschlag auf die 16th Street Baptist Church ums Leben kamen. Nur wenige Meter von der Kirche entfernt, erinnern lebensgroße Skulpturen im heutigen Kelly Ingram Park an brutale Übergriffe der Polizei gegen - meist noch minderjährige - Aktivisten. Im Birmingham Civil Rights Institute erwartet uns die Original-Gefängnistür, hinter der Martin Luther King seinen berühmten "Brief aus dem Gefängnis von Birmingham" schrieb. (F)

    6. Tag, Mittwoch, 18.03.2020: Nach Jackson

    Auf dem Weg nach Jackson halten wir in Tuscaloosa an der University of Alabama. Am Eingang zum Foster Auditorium erkämpften sich 1963 schwarze Studenten unter Schutz der Alabama National Guard Zugang zur Universität. Am späten Nachmittag erreichen wir Jackson. (F)

    7. Tag, Donnerstag, 19.03.2020: Mississippi Freedom Trail

    In Jackson folgen wir dem Mississippi Freedom Trail, der anhand verschiedener Stationen wichtige Ereignisse im Kampf der Bürgerrechtsbewegung in Erinnerung ruft. Wir besuchen unter anderem das Tougaloo College, das Haus des prominenten Bürgerrechtlers Medgar Evers, die Greyhound Station sowie das Mississippi Civil Rights Museum. (F)

    8. Tag, Freitag, 20.03.2020: Greenwood

    Wir verlassen Jackson und fahren zunächst nach Ruleville mit einer Statue der Bürgerrechtlerin Fanny Lou Hammer. Weiter geht es nach Money zur Gedenkstätte des damals 14 Jahre alten Emmett Till, der beschuldigt wurde, einer weißen Frau nachgepfiffen zu haben. Daraufhin wurde er später gelyncht. Tagesziel ist Greenwood, wo uns ein Bewohner auf eine Rundfahrt durch seine Stadt mit dem berühmten Stadtteil Baptist Town mitnimmt. Aus erster Hand hören wir Geschichten aus den Zeiten der Bürgerrechtsbewegung. (F)

    9. Tag, Samstag, 21.03.2020: Durch Mississippi

    Auf dem Weg nach Memphis tauchen wir in Indianola im BB King Museum and Delta Interpretive Center in die Musikgeschichte der Südstaaten ein. In Cleveland statten wir der Dockery Farm einen Besuch ab - hier wurde der Blues geboren. Weiterfahrt nach Sumner, wo wir das Tallahatchi Courthouse sehen, in dem Emmet Tills Mörder von einer weißen Jury freigesprochen wurde. Ankunft in Memphis am Nachmittag. (F)

    10. Tag, Sonntag, 22.03.2020: Memphis

    Memphis war Schauplatz des Attentates auf Martin Luther King am 4.April 1968. Wir besuchen die Mason Temple Church, vor der King am Vorabend seiner Ermordung eine Rede hielt. Das National Civil Rights Museum befindet sich am ehemaligen Lorraine Motel, wo das Attentat stattfand. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Musikinteressierte begeben sich in Graceland auf Elvis Spuren (gegen Mehrpreis, Ausflugspaket). (F)

    11. Tag, Montag, 23.03.2020: Nashville

    Letzte Station ist Nashville. Auf einer Stadtrundfahrt besuchen wir unter anderem den Civil Rights Room in der Stadtbibliothek, das Davidson County Courthouse sowie die Witness Walls. Im 5th Avenue Historic District fanden zahlreiche Sit-Ins der Bürgerrechtler statt, heute ist der Bezirk ein lebhaftes Geschäftsviertel. Am Nachmittag machen wir einen musikalischen Abstecher: Mit dem historischen Studio B entdecken wir das Musikstudio, in dem Berühmtheiten wie Elvis Presley oder die Everly Brothers ihre Alben aufnahmen. (F)

    12. Tag, Dienstag, 24.03.2020: Rückflug

    Vormittags Transfer zum Flughafen und mittags Rückflug mit American Airlines nach Charlotte. Nach kurzem Aufenthalt Weiterflug nach Deutschland (Flugdauer ca. 11 Std.). (F)

    13. Tag, Mittwoch, 25.03.2020: Ankunft in Deutschland

    Am Morgen Landung in Frankfurt.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    Ort Nächte Hotel/Landeskategorie
    Atlanta 2 Quality Suites Buckhead **
    Montgomery 1 Hampton Inn Downtown **
    Birmingham 2 Home2Suites by Hilton ***
    Jackson 2 Best Western Plus ***
    Greenwood 1 Hampton Inn **
    Memphis 2 Holiday Inn Downtown ***
    Nashville 1 Cambria Downtown ***
    Änderungen vorbehalten
    • Marco Polo Live
    • Wir bummeln am 2. Tag in Atlanta durch die Stände des "The Curb Market" und treffen einige Händler, die uns zu einer Kostprobe ihrer Produkte einladen und uns ihre Geschichte erzählen.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren. In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.
    Termine 2019 DZ * EZ *
    26.07.—07.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3395 4190
    16.08.—30.08. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3395 4190
    06.09.—18.09. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3195 3990
    27.09.—09.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3195 3990
    18.10.—30.10. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3095 3890
    08.11.—20.11. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3095 3890
    29.11.—11.12. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3095 3890
    27.12.—08.01. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3295 4090
    Termine 2020 DZ * EZ *
    31.01.—12.02. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2995 3790
    21.02.—04.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 2995 3790
    13.03.—25.03. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3095 3890
    03.04.—15.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3395 4190

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit American Airlines von Frankfurt über Charlotte nach Atlanta und zurück von Nashville über Charlotte
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 426 €)
    • Rundreise mit landesüblichem, klimatisiertem Reisebus
    • 11 Übernachtungen mit Frühstück in Mittelklassehotels
    • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung in den USA
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Eintrittsgelder (ca. 100 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflugspaket/2 Ausflüge 85 €), sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Flug

    Im Reisepreis enthalten ist der Linienflug mit American Airlines (Buchungsklasse S) ab/bis: Frankfurt.

    Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/flug).

    American Airlines-Flüge in der Premium Economy-Class ab 595 € p.P.

    American Airlines-Flüge in der Business-Class ab 2195 € p.P.

    Mindestteilnehmerzahl

    Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
    Höchstteilnehmerzahl: 25 Personen
    Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

    Reiseveranstalter

    Marco Polo Reisen GmbH, Riesstr. 25, 80992 München

    Allgemeine Reisebedingungen und Eignung der Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität

    Zahlung/Sicherungsschein

    Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 r Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises, maximal jedoch 1000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

    Reiseversicherungen

    Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittschutzversicherung: www.agb-mp.com/versicherung.

    Pauschalreiserechte

    Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise finden Sie unter www.agb-mp.com/pauschalreiserechte.

    Preisumrechnungstabelle Euro (EUR)/Schweizer Franken (CHF)

    Hier finden Sie die Umrechnungstabelle für Schweizer Franken:
    www.agb-mp.com/chf.pdf

    Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten

    Auch umweltfreundliche Verkehrsmittel belasten das Klima. Deshalb hat Marco Polo Reisen die bei Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten entstehenden Treibhausgas-Emissionen (CO2 und andere klimarelevante Substanzen) für alle Reisen klimaneutral gestellt. Konkret geschieht das so: Wir rechnen den Treibhausgas-Ausstoß für jeden zurückgelegten Kilometer in einen Geldwert zum CO2-Ausgleich um und finanzieren damit den Bau von Biogasanlagen in Indien. Von allen Transportmitteln belastet das Flugzeug das Klima am meisten. Bei dieser Sonderreise bieten wir unseren Gästen eine einfache Möglichkeit, die durch die Fluganreise entstehenden Treibhausgase zu kompensieren. Wir haben die Emissionen aller bei Ihrer Reise geplanten Flüge - inklusive Inlands- oder Zwischenflüge, aber ohne innerdeutsche Anschlussflüge - berechnet und den notwendigen Kompensationsbetrag bei jeder Reise unter "Zusätzlich buchbare Extras" angegeben. Diesen können Sie ganz einfach als Zusatzleistung mitbuchen. Der angegebene Betrag bezieht sich auf eine Beförderung in der Economy-Class. Für die Business-Class fallen höhere Beträge an.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Deutsche Staatsbürger, Österreicher und Schweizer benötigen einen mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültigen Reisepass. Für die Einreise in die USA ist seit 2009 die Einholung einer kostenpflichtigen ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben (Kosten derzeit ca. 13 €). Reisende müssen sich spätestens 72 Stunden vor Abflug im Internet registrieren und eine Referenznummer einholen, die zur Einreise in die USA berechtigt. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    EINREISESTOPP FÜR BÜRGER BESTIMMTER STAATEN IN DIE USA

    Das Präsidialdekret vom 27. Januar 2017, das Staatsangehörige aus dem Irak, dem Iran, Libyen, Somalia, Syrien, Sudan und dem Jemen von der Einreise in die USA ausschließt, ist durch einen Gerichtsbeschluss des Obersten Gerichtshofes vorläufig in Kraft gesetzt. Die mittlerweile dritte Fassung des Dekrets verweigert nun auch Staatsbürgern aus Nordkorea und Regierungsvertretern aus Venezuela die Einreise in die USA. Die Fassung wurde am 26. Juni 2018 vom obersten Gerichtshof weitgehend bestätigt. Da noch an mehreren Bundesgerichten Verfahren gegen das Dekret laufen, kann es auch weiterhin zu kurzfristigen Änderungen kommen.

    Ausgenommen von der Regelung sind aufgrund entsprechender Anwendungsrichtlinien weiterhin:

    - Deutsche Staatsangehörige, die zusätzlich eine der vorgenannten Staatsangehörigkeiten besitzen

    (sogenannte Doppelstaater), sofern sie mit ihrem deutschen Pass reisen

    - Inhaber einer gültigen Permanent Resident Card („Green Card“)

    Es wird empfohlen, die Entwicklung der Einreisebestimmungen in den Medien und in diesen Reise- und Sicherheitshinweisen zu verfolgen. Reisende müssen in jedem Fall derzeit mit verstärkten Kontrollen und Befragungen bei der Einreise rechnen. Ob die Einreise erlaubt wird, steht wie üblich im Ermessen des jeweiligen US-Grenzbeamten.

    Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.

    Laptopverbot

    Das US-Heimatschutzministerium hat entschieden, ein sog. „Laptop-Verbot“ auf Flügen aus Europa in die USA vorerst nicht einzuführen, dabei aber strengere Sicherheitskontrollen für alle Direktflüge in die USA angeordnet. Auch deutsche Abflugorte sind von dieser Regelung betroffen und es muss mit erhöhten Wartezeiten gerechnet werden. Reisenden wird empfohlen, frühzeitig am Abflugort zu sein und im Zweifelsfall direkten Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft aufzunehmen.

    Einreisebestimmungen in die USA

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass mit einem digitalen Chip und den biometrischen Daten des Passinhabers. Der Pass muss mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein.

    Die visumfreie Einreise in die USA im Rahmen des Visa Waiver Programms ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer möglich, sofern sie über einen maschinenlesbaren Reisepass mit digitalem Chip und biometrischen Daten verfügen. Bei Einreise mit einem vorläufigen Reisepass benötigen Sie ein Visum.

    Bei der Einreise in die USA werden von allen Reisenden ein digitaler Fingerabdruck und ein digitales Portraitfoto gemacht.

    Für die Einhaltung der Visumvorschriften sind Sie selbst verantwortlich. Eventuell anfallende Visumgebühren und die ESTA-Genehmigung sind im Reisepreis nicht eingeschlossen.

    WICHTIG! ESTA-Registrierung

    Zur visumfreien Einreise in die USA (auch Transit) ist die Einholung einer ESTA-Genehmigung (Electronic System for Travel Authorization) vorgeschrieben.

    - Registrierung und Einholung einer Referenznummer spätestens 72 Stunden vor Abflug im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/

    - Registrierung und Einreise ist nur mit einen sogenannten „ePass“ möglich.

    Diesen erkennen Sie an dem Symbol (integrierter elektronischer Chip) unter dem Schriftzug „Reisepass“ auf der Frontseite. Sollte bei Ihrem Reisepass kein Symbol unter dem Schriftzug sein, handelt es sich um keinen „ePass“ und Sie müssen sich einen neuen Reisepass beantragen.

    - Referenznummer ist zwei Jahre gültig bzw. bis zum Ablauf Ihres aktuellen Reisepasses

    - Kosten: US-$ 14 pro Person

    - Zahlung nur mit gültiger Kreditkarte (MasterCard, VISA oder American Express) möglich

    - Registrierung am besten selbst vornehmen oder mit Hilfe Ihres Reisebüros, da auch Fragen persönlicher Natur gestellt werden

    Ist die Registrierung auch über Marco Polo Reisen möglich?

    - Ja, gegen eine Gebühr von 20 € pro Person

    - Dazu benötigen wir von Ihnen den ausgefüllten und unterschriebenen ESTA-Fragebogen

    sowie eine gut lesbare Passkopie bis spätestens vier Wochen vor Reisebeginn

    Korrekte Angabe der Seriennummer des deutschen Reisepasses beim elektronischen ESTA-Formular: Einzelne ESTA-Nutzer haben anstelle der Ziffer „0“ (Null) den Buchstaben „O“ angegeben. Dies kann zu Problemen bei der Einreise führen. Bitte beachten Sie, dass der Buchstabe „O“ für die Seriennummer der deutschen Reisepässe nicht verwendet wird.

    Was ist im Falle der Nichterteilung der ESTA-Genehmigung?

    - Sie müssen ein Visum für die Einreise in die USA beantragen.

    - Führen Sie deshalb bitte frühzeitig die Internetformalitäten für die ESTA-Genehmigung durch:

    Somit bleibt Ihnen ggf. ausreichend Zeit zur Visumbeantragung, die mit einem persönlichen

    Interview bei einem der US-Konsulate verbunden ist.

    - Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-

    Genehmigung versucht werden, um eine Zurückweisung an der US-Grenze zu vermeiden.

    !WICHTIG! - Keine ESTA-Registrierung für:

    Doppelstaater, die auch die Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Syrien oder Sudan besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen.

    Reisende, die sich nach dem 01.03.2011 in Iran, Irak, Syrien, Libyen, Jemen, Somalia oder Sudan aufgehalten haben, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausgeschlossen. Auch wenn es seit September 2018 keine iranischen Visaaufkleber mehr in Reisepässen gibt, ändert dies nach unseren Informationen nichts an dieser Bestimmung. Bisher erteilte ESTA-Genehmigungen werden für den o.g. Personenkreis ab sofort ungültig. Doppelstaater mit bislang gültiger ESTA-Genehmigung, bei denen diese Eigenschaft den US-Behörden aufgrund des ESTA-Antrages bekannt ist, werden von den US-Behörden per E-Mail über die Aufhebung ihrer ESTA-Genehmigungen informiert. Dieser Personenkreis muss nach derzeitigem Kenntnisstand für die Einreise in die USA ein Visum beantragen.

    Wenn Sie eines der oben genannten Länder seit 2011 besucht haben oder Doppelstaater sind, wenden Sie sich bitte dringend an die zuständige US-amerikanische Auslandsvertretung Ihres Landes, um ein entsprechendes Visum zu beantragen. Ein Visum für die USA können Sie zum Beispiel persönlich in Frankfurt, Berlin oder München beantragen, es ist i.d.R. 10 Jahre gültig und kostet ca. 160 USD. Gerne übernimmt die Agentur Visumpoint, mit der wir zusammenarbeiten, die Vorarbeiten für das US-Visum.

    Bitte beachten Sie außerdem, dass die Ausstellung eines neuen Reisepasses nach unserem Kenntnisstand keine Lösung darstellt.

    Datenschutzhinweis

    Wie nach amerikanischem Gesetz vorgeschrieben und gemäß dem Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten erhält das US Department of Homeland Security (DHS - Ministerium für Heimatschutz) bestimmte Reise- und Buchungsdaten (PNR) von Fluggästen, die Reisen zwischen der Europäischen Union und den USA antreten.

    Das DHS verpflichtet sich, die Informationen in erster Linie zum Zweck der Bekämpfung von Terrorismus und anderen schweren grenzüberschreitenden Verbrechen zu verwenden. Die Daten können zusammen mit anderen Daten mit den Listen der Fluggäste abgeglichen werden, die zu Bedenken hinsichtlich der Luftfahrtsicherheit Anlass geben.

    Die PNR-Daten werden mindestens drei Jahre und sechs Monate aufbewahrt und können an andere Behörden weitergegeben werden.

    Weitere Informationen zu dieser Regelung, darunter auch zu Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten sind bei der Fluggesellschaft oder auf Anfrage bei uns erhältlich.

    Verschärfung der Einreisebestimmungen für die USA

    Fluggesellschaften sind verpflichtet, zusätzlich zu den Passdaten folgende Daten ihrer Fluggäste an die US-Behörden vor Abflug zu übermitteln:

    - Vor- und Nachname

    - Geburtsdatum

    - Geschlecht der Passagiere

    - Land des Hauptwohnsitzes

    Dies wird von uns in Ihre Flugbuchung eingetragen.

    Einzusendende Unterlagen:

    - gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses (Seite mit Passbild)

    - Fragebogen „Wichtige Angaben zu Ihrer Person“

    Bitte senden Sie uns Ihre Unterlagen per Post zu, da die Passkopien per Fax meist sehr schlecht lesbar sind!

    Falls Sie die ESTA-Genehmigung selbst einholen und den beiliegenden Fragebogen sowie die Passkopie nicht an uns schicken, bitten wir Sie trotzdem uns Ihr Geburtsdatum mitzuteilen.

    Sollten Sie im Rahmen Ihrer Reise eine Vorverlängerung in Eigenorganisation machen, teilen Sie uns bitte die erste Adresse Ihres USA-Aufenthaltes sowie auch ggf. den Namen Ihrer Mietwagenfirma bei Buchung mit.

    Hinweis zur Einfuhr von Lebensmitteln

    Zum eigenen Verzehr bestimmte Lebensmittel dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen eingeführt werden. Sie unterliegen bei der Ankunft in Kanada einer strengen Überprüfung durch die Zollbehörde sowie das Landwirtschaftsministerium. Es wird empfohlen, sich im Bedarfsfall vorab bei der Canadian Food Inspection Agency zu erkundigen (Tel.: 001-613-225-2342, Fax: 001-613-228-6601, Internet: http://www.inspection.gc.ca). Um unnötige Verzögerungen bei der Zollabfertigung zu vermeiden, sollte nach Möglichkeit auf die Einfuhr von Lebensmitteln ganz verzichtet werden.

    Alkoholische Getränke

    Einreisende nach Kanada dürfen 1,1 Liter Spirituosen oder Wein, bzw. 8 Liter Bier in Flaschen oder Dosen zollfrei einführen. Sie müssen jedoch beim Zoll angemeldet werden. Die Einfuhr von Alkohol ist nur volljährigen Personen gestattet. Die Volljährigkeit liegt in Kanada je nach Provinz bei 18 bzw. 19 Jahren.

    Hotel in den USA

    Die Adresse des Hotels in den USA lautet:

    Quality Suites Buckhead Village

    505 Pharr Rd. NE

    Atlanta, GA 30305

    USA

    Sollte es zu einer kurzfristigen Hoteländerung kommen, ist keine nachträgliche Änderung des ESTA-Antrages notwendig.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden Ihnen anbei eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes

    (www.auswaertiges-amt.de).

    Österreichisches Außenministerium: www.bmaa.gv.at

    Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): www.eda.admin.ch

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 31. Juli 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Reise- und Sicherheitshinweise

    USA

    Zuletzt aktualisiert am: 09. September 2019

    Sicherheit

    Terrorismus

    In den vergangenen Jahren wurden einige terroristische Anschläge in den USA verübt. Die U.S.-Regierung weist auf die Möglichkeit von weiteren Anschlägen hin und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

    • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    In den gesamten USA kommt es häufiger zu politischen Demonstrationen. Dabei besteht auch eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Taschendiebstähle und Überfälle kommen in vielen Ballungszentren der USA vor, die Gefahr ist aber je nach Ortschaft und auch innerhalb einer Großstadt je nach Viertel stark unterschiedlich. In ärmeren Vierteln steigen Risiken für Reisende insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit, wie auch teilweise in Touristenorten und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

    In den USA ist es leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen, so dass es häufiger zum Schusswaffengebrauch und vereinzelt auch Amokläufen kommt.

    • Erkundigen Sie sich an Ihrem jeweiligen Aufenthaltsort über die lokalen Gegebenheiten und welche Gegenden gemieden werden sollten, wenn Sie sich nicht auskennen.

    • Leisten Sie im Falle eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine, andere wichtige Dokumente und Wertgegenstände sicher, z.B. im Safe, auf. Lassen Sie diese insbesondere nicht in einem geparkten (Miet)Wagen zurück.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie bei Besuchen ärmerer Gegenden nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn sowie im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Fertigen Sie von allen wichtigen Dokumenten (z.B. Reisepass, Flugtickets) Kopien an und bewahren Sie diese getrennt von den Originaldokumenten auf.

    Naturkatastrophen

    Wirbelstürme und Tornados

    In bestimmten Regionen der USA kommt es öfters zu starken Wirbelstürmen. Inzwischen stellen abgesehen von kurzfristig auftretenden orkanartigen Winden die Regenmengen und damit einhergehende Überflutungen große Gefahren dar.

    In der Karibik, den südlichen Bundesstaaten der USA sowie auf Hawaii ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln waren zuletzt im September 2017 von den Hurrikanen Irma und Maria besonders betroffen.

    Die U.S.-amerikanischen Außengebiete im Pazifik Guam und die Nördlichen Marianen sind öfters von Taifunen betroffen.

    Insbesondere im Mittleren Westen der USA besteht von März bis Juli eine erhöhte Tornadogefahr.

    • Verfolgen Sie insbesondere in den genannten Gebieten regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.

    • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

    • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA (Federal Emergency Management Agency) oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

    Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

    Teile der USA liegen in seismisch sehr aktiven Zonen, in denen eine erhöhte Erbeben- und Tsunamigefahr besteht, wie in Alaska, Kalifornien, Nevada, Oklahoma, Oregon, Washington, Amerikanisch Samoa, Guam, Hawaii, Puerto Rico, die amerikanischen Jungferninseln und die Nördlichen Mariannen.

    Zuletzt kam es in Kalifornien Anfang Juli 2019 zu Erdbeben der Stärke 6,4 und 7,1 nahe Ridgecrest rund 200 Kilometer nördlich von Los Angeles. Auch wenn keine größeren Schäden entstanden sind, muss mit auch weiteren stärkeren Nachbeben in der Region gerechnet werden.

    Besonders zahlreich in Alaska, Hawaii und den Nördlichen Mariannen, aber auch z.B. dem St. Helens im Staat Washington und dem Mount Hood in Oregon gibt es in den USA in der Neuzeit noch aktiv gewesene Vulkane.

    Im Zeitraum von Mai und September 2018 ist es auf Hawaii im Südosten von Big Island zu Erdbeben und Ausbrüchen des Vulkans Kilauea gekommen.

    Nach bzw. während Vulkanausbrüchen werden aufgrund austretender Lava immer wieder Straßen gesperrt.

    • Seien Sie bei Ausflügen auf Vulkane besonders vorsichtig und unternehmen Sie diese nicht ohne ortskundige Führer.

    • Betreten Sie keine Sperrzonen. Aktuelle Informationen zu Warnstufen bietet U.S. Volcanoes and Current Activity Alerts.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum und das USGS Earthquake Hazards Program.

    • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

    Busch- und Waldbrände

    Insbesondere in Kalifornien kommt es vor allem von Juni bis Dezember immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Diese können oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden.

    Auch in anderen Bundesstaaten besteht erhöhte Busch- und Waldbrandgefahr, vor allem im Süden und Südwesten der USA.

    • Achten Sie in Bezug auf Busch- und Waldbrände auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden.

    • Informieren Sie sich über aktuelle Lagen beim Department of Forestry and Fire Protection und zur Luftqualität in betroffenen Gebieten über AirNow.

    • Erkundigen Sie sich über aktuelle Beeinträchtigungen bei der FEMA oder nutzen Sie die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

    Kälte und Schneestürme

    In den Wintermonaten kann es insbesondere im Mittleren Westen und Norden der USA zu extremer Kälte kommen. An der Ostküste treten häufig Schneestürme auf, die das öffentliche Leben stark beeinträchtigen.

    • Stellen Sie sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen, inklusive Einschränkungen im Flugverkehr, ein und informieren Sie sich z.B. bei der Federal Aviation Administration.

    • Achten Sie auf Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden, z.B. der FEMA oder nutzen Sie die die FEMA-App, die neben aktuellen Alarmmeldungen auch nächstgelegene Notunterkünfte anzeigt.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren

    Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern

    und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle

    medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    USA

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Puerto Rico und die US-amerikanischen Jungferninseln mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

    • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    West-Nil-Fieber (West Nile Virus)

    Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in den USA zu saisonalen Ausbrüchen kommen; aktuelle Fallzahlen bietet das ECDC. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe Merkblatt West-Nil-Fieber.

    • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Hantavirus

    Diese seltene virale Erkrankung wird landesweit, aktueller Schwerpunkt im Yosemite-Nationalpark, durch Aufnahme von kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Trakt übertragen. Nach zwei bis vier Wochen kann es zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen kommen. In seltenen Fällen können tödliche Komplikationen durch Befall der Nieren oder des Herz-Lungensystems entstehen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht, siehe Merkblatt Hantavirus.

    • Vermeiden Sie den Kontakt mit den Ausscheidungen von Nagetieren.

    Weitere Krankheiten

    Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise, nicht nur zu diesen Erkrankungen, finden Sie bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control).

    Medizinische Versorgung

    In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung.

    • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine die USA einschließende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab und achten Sie auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für notwendige Vorkasse.

    Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.

    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss:

    • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.

    • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.

    • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Krisenreaktionszentrum

    11013 Berlin

    Tel.: +49-(0)30-18 17-2000

    Fax: +49-(0)30-18 17-51000

    Unverändert gültig seit: 26. Juli 2019