Kenia – Die schönsten Naturparks Ostafrikas

Reise-Nr. ST 73G8

  • ab 2995 € pro Person
    • Masai Mara und Lake Naivasha
    • Amboseli- und Tsavo-West-Nationalpark
    • Vollpension inklusive
    • Linienflüge mit Qatar Airways
    • Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    • Maximale Gruppengröße: 18 Teilnehmer

    Endlose Steppe und immer wieder Elefanten, Giraffen, Löwen & Co. in freier Wildbahn – traumhafte Bilder aus Afrika. Entdecken Sie auf dieser Reise die schönsten Wildreservate Kenias und lassen Sie sich in stimmungsvollen Lodges und Safari-Camps verwöhnen. Und in einem Dorf lernen Sie die alte Kultur der Massai kennen.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

    ab 2995 € pro Person

  • 1. Tag, Donnerstag, 16.01.2020: Auf nach Afrika

    Nachmittags Linienflug mit Qatar Airways von Frankfurt (oder auf Anfrage München) nonstop nach Doha (Flugdauer ca. 6 Std.).

    2. Tag, Freitag, 17.01.2020: Jambo – willkommen in Kenia!

    Kurz nach Mitternacht Landung in Doha und nach kurzem Aufenthalt Anschlussflug nach Kenia (Flugdauer ca. 6 Std.). Morgens Landung in Nairobi, wo Ihr Marco Polo Scout Sie am Flughafen erwartet und ins Hotel im Stadtteil Karen begleitet. Nach dem Mittagessen im Hotelgarten bleibt Zeit zum Akklimatisieren. Und beim Willkommensabendessen im Hotel stimmen wir uns auf die nächsten Tage ein. (M/A)

    3. Tag, Samstag, 18.01.2020: Raus aufs Land

    Unser Weg führt uns heute gleich in eines der schönsten Naturschutzgebiete Kenias – die Masai Mara, Teil der legendären Serengeti. Grassavannen, Flüsse und Wälder bieten eine abwechslungsreiche Landschaft und einen optimalen Lebensraum für viele Tierarten. Nach dem Mittagessen im Camp begeben wir uns das erste Mal auf Pirschfahrt. Wir halten Ausschau nach Löwen, Giraffen, Elefanten und Büffeln und wetteifern um die schönsten Bilder. (F/M/A)

    4. Tag, Sonntag, 19.01.2020: Masai Mara

    Kamera-Akkus geladen? Nach dem Frühstück geht es noch einmal in den Nationalpark. Den ganzen Tag sind wir heute auf Pirsch. Unser Scout kennt die besten Pisten und weiß, an welchem Wasserloch ein Stopp lohnt. Mittags suchen wir ein schattiges Plätzchen für ein Picknick unter dem weiten afrikanischen Himmel, bevor es nachmittags zurück ins Camp geht. Am Campfeuer lassen wir am Abend die schönsten Erlebnisse des Tages noch einmal lebendig werden. (F/M/A)

    5. Tag, Montag, 20.01.2020: Am Naivashasee

    Nach dem Frühstück fahren wir zum Lake-Naivasha-Nationalpark. Der auf 1910 m gelegene See wird vom imposanten Mount Longonot überragt. An den Ufern des Naivashasees können wir zahlreiche Antilopenarten und Giraffen beobachten. Außerdem ist das Schutzgebiet für seine über 300 Vogelarten, unter anderem Kormorane, Pelikane, Seeadler und Marabus, bekannt. Pünktlich zum Mittagessen erreichen wir unsere Lodge. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für entspannte Stunden am Pool oder Sie unternehmen eine Bootsfahrt zur Vogelbeobachtung (gegen Mehrpreis, zahlbar vor Ort). (F/M/A)

    6. Tag, Dienstag, 21.01.2020: Amboseli-Nationalpark

    Der Amboseli-Nationalpark an der Grenze zu Tansania ist im Besitz der Massai und wurde weitgehend von Wilderern verschont. Obwohl der Park flächenmäßig relativ klein ist, erwartet uns hier die größte Elefantenpopulation Kenias. Das Sumpf- und Seengebiet Ol Tukai ist ein Paradies für Wildtiere, da es das ganze Jahr ausreichend Nahrung bietet. Nach dem Mittagessen im Camp begeben wir uns auf einer Pirschfahrt auf die Suche nach den sanften Riesen. Nachmittags besteht bei klarer Sicht die Chance, den nahegelegenen Kilimandscharo zu bewundern. (F/M/A)

    7. Tag, Mittwoch, 22.01.2020: Zu Füßen des Kilimandscharos

    Bereits im Morgengrauen unternehmen wir eine erste Pirschfahrt im Schatten des Kilimandscharos. Die Atmosphäre am frühen Morgen ist unvergleichlich und bietet in der Dämmerung überraschende Tierbegegnungen. Nach dem Frühstück im Camp führt die Fahrt in den Tsavo-West-Nationalpark durch Massai-Gebiet. Beim Mittagessen im Camp können wir bereits die ersten Tiere am Wasserloch beobachten. Weiter geht es zu der berühmten Quelle Mzima Springs, wo Krokodile, Flusspferde und unzählige Fischarten in einer wundervollen Umgebung aus Palmen und Akazien zu Hause sind. Sie sollten für ein Bad dennoch besser den Pool im Camp bevorzugen. Wer mag, begleitet am Nachmittag einen ansässigen Massai (gegen Mehrpreis) auf einen Spaziergang rund um das Camp. Wir erfahren Wissenswertes über das Leben der Massai im Einklang mit der Natur und was das Ökosystem hier so besonders macht. (F/M/A)

    8. Tag, Donnerstag, 23.01.2020: Zu den Massai

    Bei einer morgendlichen Pirschfahrt entlang des Tsavo Rivers freuen wir uns über die Tierwelt im Tsavo-West-Nationalpark, der für seine Artenvielfalt bekannt ist. Viele Löwen und Elefanten sind hier beheimatet, aber auch Giraffen, Leoparden, Gazellen, Antilopen und Wasserböcke leben hier. Der Park ist außerdem Heimat der letzten Spitzmaulnashörner der Region. Am späten Vormittag erreichen wir ein traditionelles Massai-Dorf. Im Gespräch mit einem Stammesangehörigen des Nomadenstammes erfahren wir Spannendes über den Alltag im Dorf und das Leben im Einklang mit der Natur. Während der größten Mittagshitze entspannen wir uns im Camp, bevor es am Nachmittag noch einmal auf Pirschfahrt geht. (F/M/A)

    9. Tag, Freitag, 24.01.2020: Tsavo-West-Nationalpark

    Bei einer letzten Pirschfahrt im Tsavo-West-Nationalpark haben wir noch einmal Gelegenheit, die Big Five zu entdecken. Unterwegs bewundern wir die Roaring Rocks, die brüllenden Felsen, die den Mau-Mau-Kriegern während Kenias Unabhängigkeitskrieg als Unterschlupf dienten. Am Nachmittag erreichen wir schließlich den Indischen Ozean und können uns den Safaristaub im kristallklaren Wasser abspülen. Beim Abschiedsabendessen lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren. (F/M/A)

    10. Tag, Samstag, 25.01.2020: Out of Africa

    Der Vormittag steht zur freien Verfügung für ein letztes Bad im Pool oder Meer. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen von Mombasa und nachmittags Rückflug mit Qatar Airways nonstop nach Doha mit Landung kurz vor Mitternacht (Flugdauer ca. 6 Std.). (F)

    11. Tag, Sonntag, 26.01.2020: Zurück in Deutschland

    In den ersten Stunden des neuen Tages Weiterflug mit Qatar Airways nonstop nach Frankfurt (auf Anfrage München) mit Ankunft am Morgen (Flugdauer ca. 6 Std.).

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir 6 Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    Ort Nächte Hotel/Landeskategorie
    Nairobi 1 Rudi ***
    Masai Mara 2 Camp Oloshaiki ***
    Lake Naivasha 1 Lake Naivasha Sopa Resort ****
    Amboseli 1 Kibo Safari Camp ***
    Tsavo West 2 Severin Safari Camp ****
    Bamburi Beach 1 Severin Sea Lodge ****
    Änderungen vorbehalten
    • Marco Polo Live
    • In einem Massai-Dorf erfahren wir am 8. Tag im Gespräch mit einem Stammesangehörigen des Nomadenstammes Spannendes über den Alltag im Dorf und das Leben im Einklang mit der Natur.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren. In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Qatar Airways von Frankfurt über Doha nach Nairobi und zurück von Mombasa über Doha nach Frankfurt
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 160 €)
    • Transfers, Rundreise und Wildbeobachtungsfahrten in Kenia mit Geländewagen (max. 6 Personen pro Fahrzeug)
    • 8 Übernachtungen mit Vollpension in guten Hotels, Lodges und Camps, Unterbringung in Doppelzimmern bzw. festen Zelten mit Bad oder Dusche/WC
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung in Kenia (pro Fahrzeug, Driver-Guide)
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Wildbeobachtungsfahren lt. Programm
    • Mineralwasser während der Safari-Fahrten
    • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 260 €)
    • Klimaneutrale Geländewagen-/Bus-/Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflug Massai Walk 15 €) sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Flug

    Im Reisepreis enthalten ist der Linienflug mit Qatar Airways (Buchungsklasse G) ab/bis: Frankfurt.

    Alternativ auf Anfrage Linienflug mit Qatar Airways ab/bis: München

    Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/flug).

    Qatar Airways-Flüge in der Business-Class auf Anfrage.

    Mindestteilnehmerzahl

    Mindestteilnehmerzahl Grundreise: 6 Personen
    Höchstteilnehmerzahl Grundreise: 2 Personen
    Mindestteilnehmerzahl Verlängerung: 18 Personen
    Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

    Reiseveranstalter

    Marco Polo Reisen GmbH, Riesstr. 25, 80992 München

    Allgemeine Reisebedingungen und Eignung der Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität

    Zahlung/Sicherungsschein

    Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 r Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises, maximal jedoch 1000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

    Reiseversicherungen

    Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittschutzversicherung: www.agb-mp.com/versicherung.

    Pauschalreiserechte

    Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise finden Sie unter www.agb-mp.com/pauschalreiserechte.

    Preisumrechnungstabelle Euro (EUR)/Schweizer Franken (CHF)

    Hier finden Sie die Umrechnungstabelle für Schweizer Franken:
    www.agb-mp.com/chf.pdf

    Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten

    Auch umweltfreundliche Verkehrsmittel belasten das Klima. Deshalb hat Marco Polo Reisen die bei Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten entstehenden Treibhausgas-Emissionen (CO2 und andere klimarelevante Substanzen) für alle Reisen klimaneutral gestellt. Konkret geschieht das so: Wir rechnen den Treibhausgas-Ausstoß für jeden zurückgelegten Kilometer in einen Geldwert zum CO2-Ausgleich um und finanzieren damit den Bau von Biogasanlagen in Indien. Von allen Transportmitteln belastet das Flugzeug das Klima am meisten. Bei dieser Sonderreise bieten wir unseren Gästen eine einfache Möglichkeit, die durch die Fluganreise entstehenden Treibhausgase zu kompensieren. Wir haben die Emissionen aller bei Ihrer Reise geplanten Flüge - inklusive Inlands- oder Zwischenflüge, aber ohne innerdeutsche Anschlussflüge - berechnet und den notwendigen Kompensationsbetrag bei jeder Reise unter "Zusätzlich buchbare Extras" angegeben. Diesen können Sie ganz einfach als Zusatzleistung mitbuchen. Der angegebene Betrag bezieht sich auf eine Beförderung in der Economy-Class. Für die Business-Class fallen höhere Beträge an.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Deutsche Staatsbürger, Österreicher und Schweizer benötigen einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass sowie ein Visum für Kenia, das bei Einreise erteilt wird oder vorab online beantragt werden kann. Die Kosten für das Visum müssen vor Ort oder online in US-Dollar gezahlt werden (derzeit 51 USD). Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Für die Einreise nach Kenia benötigen Deutsche einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass mit mindestens 2 freien Seiten sowie ein Visum.

    Die Visumgebühr für Kenia beträgt 50 USD. Kinder unter 16 Jahren erhalten seit Februar 2016 ihr Visum kostenfrei. Visa können bei den kenianischen Botschaften oder online beantragt werden. Daneben werden an den offiziellen Grenzstationen, z. B. an den Flughäfen Nairobi und Mombasa, weiterhin Visa erteilt. Weitere Informationen und eine Anleitung zur Beantragung des Visums sind unter https://immigration.ecitizen.go.ke und bei der Botschaft der Republik Kenia erhältlich. Die kenianischen Behörden raten dringend von der Nutzung anderer online-Anbieter mit zum Teil betrügerischen Absichten ab.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Bitte beachten Sie auch die Informationen hinsichtlich möglicher Pflichtimpfungen in den Medizinischen Hinweisen!

    Kindereinträge im Reisepass der Eltern sind seit dem 26. Juni 2012 ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit benötigen alle Kinder ein eigenes Reisedokument Der Reisepass des Elternteils bleibt uneingeschränkt gültig.

    Um Probleme beim Check-In in Deutschland bzw. bei der Einreise zu vermeiden, empfiehlt das deutsche Auswärtige Amt folgende Maßnahmen:

    - Reist das Kind nur in Begleitung von einem Erziehungsberechtigen, sollten Sie eine englische Einverständniserklärung des nichtreisenden Erziehungsberechtigten mitführen. Ist ein Elternteil bereits verstorben, wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt oder im Falle des alleinigen Sorgerechtes eine Bestätigung des Jugendamts.

    - Reist das Kind ohne Erziehungsberechtigten, sollte die mitreisende Person eine englische Einverständniserklärung und eine Kopie des Reisepasses beider Erziehungsberechtigen sowie eine Kopie der Geburtsurkunde mitführen. Ist ein Elternteil bereits verstorben, wird eine Kopie der Sterbeurkunde benötigt oder im Falle des alleinigen Sorgerechtes eine Bestätigung des Jugendamts.

    - Hat das Kind einen anderen Nachnamen als die mitreisenden Erziehungsberechtigten, sollten Sie einen Nachweis des Verwandtschaftsverhältnisses (z.B. Geburtsurkunde) mitführen.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicherheit geht vor!

    Die politische Situation ist nicht in allen afrikanischen Ländern stabil. Die Reisen, die wir Ihnen anbieten, können aber durchweg, auch nach Einschätzung des deutschen Auswärtigen Amtes, ohne ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durchgeführt werden. In manchen Ländern und/oder Städten gibt es Straßenkriminalität, in anderen kaum. Immer jedoch gibt es eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die Sie beherzigen sollten, um sich selbst und Ihr Eigentum gegen unliebsame Übergriffe zu schützen. Bitte befolgen Sie unbedingt die Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn Ihrer Reise gibt.

    Sicherheitsmaßnahmen in den Hotels und Unterkünften

    In Kenia dürfen Sie keine europäischen Sicherheitsstandards erwarten. Vor allem folgende Punkte erfordern ein umsichtiges Verhalten:

    - gelegentlich niedrige Brüstungshöhen bei Balkons und Fenstern

    - übergroße Zwischenräume bei den Gitterstäben von Geländern

    - lockere Elektroinstallationen, auch in Badezimmern

    - Treppen mit Stufen in unterschiedlicher Höhe, bröckelnden Kanten und unebenen Oberflächen

    - fehlende Treppengeländer und Handläufe

    - unebene und unzureichend beleuchtete Wege in den Außenanlagen

    - unbeleuchtete und nicht abgesicherte Swimmingpools

    Bitte stellen Sie sich auf diese Gegebenheiten ein. Sehr wichtig ist es, eine gute Taschenlampe mitzunehmen, zumal gelegentlich in den Abendstunden der Strom ausfällt bzw. die Stromversorgung in einigen Lodges nur durch Generatoren erfolgt, die in der Regel um 23 Uhr abgeschaltet werden.

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden Ihnen anbei eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes

    (www.auswaertiges-amt.de).

    Österreichisches Außenministerium: www.bmaa.gv.at

    Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): www.eda.admin.ch

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 31. Juli 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Reisehinweise des Auswärtigen Amts

    Kenia

    Stand: 10.09.2019

    Von Reisen in das Grenzgebiet zu Somalia (bis zu 80 km Entfernung zur Grenze) wird dringend abgeraten, von Reisen in die Provinz Lamu (mit Ausnahme des Lamu-Archipels) wird abgeraten.

    Terrorismus

    In Kenia besteht eine erhöhte Gefahr terroristischer Anschläge. Die somalischen Al-Shabaab-Terrororganisation hat mit Vergeltungsaktionen als Reaktion auf die Beteiligung der kenianischen Streitkräfte an der AMISOM-Mission in Somalia gedroht.

    Mehrere Anschläge und eine Reihe vereitelter Anschläge haben die Entschlossenheit der Terroristen unter Beweis gestellt. So erfolgte zuletzt im Januar 2019 ein Anschlag auf den DusitD2-Hotel- und Bürokomplex.

    Regierungsgebäude, Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren, kirchliche Einrichtungen, öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, Kleinbusse, Fähren, Flughäfen und andere stark frequentierte Einrichtungen zählen zu den Orten mit erhöhter Gefährdung.

    Von Besuchen des Grenzgebietes zu Somalia im Nordosten Kenias wird dringend abgeraten.

    Wegen terroristischen Aktivitäten auf dem Festland der Provinz Lamu wird von Aufenthalten in diesem Bereich abgeraten. Reisen auf das Lamu-Archipel (Lamu Island und Manda Island) sind hiervon ausgenommen und möglich.

    Bei Aufenthalten und Reisen in abgelegene Orte oder Nebenstrecken der Küstenregion mit Ausnahme der touristischen Einrichtungen besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko.

    - Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.

    - Meiden Sie möglichst größere Menschensammlungen.

    - Vermeiden Sie unbedingt Reisen, die näher als etwa 80 km an die somalische Grenze heranführen, einschließlich Kiwayu und die Küstenregionen nördlich von Pate Island.

    - Seien Sie bei Besuchen des Lamu-Archipels besonders vorsichtig und reisen Sie ausschließlich auf dem Luftweg an.

    - Suchen Sie für unvermeidliche Reisen mit dem Auto in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile Kenias, in die Küstenregion nördlich von Malindi, in die Nordostprovinz sowie in die nördliche Küstenprovinz - vor allem nach Lamu - unbedingt den Schutz in einem bewachten Konvoi.

    - Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Piraterie auf hoher See

    Vor den Küsten besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind Schiffe vor Kenia gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.

    - Als Schiffsführer in den gefährdeten Gewässern sollten Sie besonders vorsichtig sein und unbedingt eine Registrierung beim Maritime Security Center vornehmen.

    Innenpolitische Lage

    Demonstrationen aus politischen oder sozialen Gründen kommen vor, bei denen gewaltsame Auseinandersetzungen nicht ausgeschlossen werden können.

    In Laikipia und angrenzenden Counties mehren sich die Konflikte über Weide- und Landrechte. Dabei kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Übergriffen auf Farmen und Lodges.

    In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias besteht die Gefahr von Stammesauseinandersetzungen.

    - Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    - Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    - Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Nicht ausgeschlossen sind Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden, bei denen auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben.

    Bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete sind besonders gefährlich. In Nairobi ereigneten sich zudem in letzter Zeit mehrere Fälle von Trickbetrug, in denen die Betrüger den Reisenden, als Polizisten verkleidet, gegenübertraten. Es ist daher zu empfehlen, sich immer den Dienstausweis des vermeintlichen Polizisten zeigen zu lassen und diesem nicht ohne nachvollziehbaren Grund zu folgen.

    In Nairobi und in Mombasa besteht die erhöhte Gefahr von Raubüberfallen, auf Fußgänger wie auch Autofahrer einschließlich des „Car-Jackings“.

    Auch bei organisierten „Slum-Touren“ ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Übergriffen auf Besuchergruppen gekommen.

    Bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen besteht eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden.

    In den nördlichen und nordöstlichen Landesteilen Kenias, in der Küstenregion nördlich von Malindi sowie auf den Straßen in die Nordostprovinz und die nördliche Küstenprovinz besteht eine erhöhte Gefahr von bewaffneten Überfällen und Entführungen.

    In jüngster Zeit ist es zu Überfällen, teilweise mit schwerer Körperverletzung, nach Verabredungen zu sexuellen Handlungen über Dating-Plattformen gekommen.

    Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet.

    Vor allem an der Küste kommt es gelegentlich zu Überfällen auf privat angemietete Bungalows und Ferienhäuser von Individualtouristen, auch in Nationalparks.

    Auch beim Besuch von Bars, Restaurants und Nachtclubs ist es insbesondere an der Küste vereinzelt zu bewaffneten Überfällen gekommen.

    - Vermeiden Sie bestimmte Stadtteile Nairobis wie Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete im Allgemeinen sowie die Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma.

    - Meiden Sie nachts die Innenstädte Nairobis und Mombasas.

    - Besuchen Sie die Altstadt von Mombasa auch tagsüber nur mit ortskundigen Personen.

    - Legen Sie auch kürzere Strecken im Zweifel lieber mit dem Taxi zurück.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen, ärmeren Wohngegenden und an Busbahnhöfen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    - Holen Sie vor individuellen Ausflügen Informationen zur Lagebeurteilung und Risikoabwägung bei den Reise- und Hotelleitungen ein.

    - Übernachten Sie als Individualtouristen in Nationalparks ausschließlich in Lodges oder auf bewachten Campingplätzen und achten Sie auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit, tragen Sie diese keinesfalls sichtbar.

    - Seien Sie beim Einsatz von Bank- und Kreditkarten und beim Abheben am Geldautomaten besonders vorsichtig.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter als auch bei Verabredungen über Dating-Plattformen skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Naturkatastrophen

    Kenia liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

    Extreme Trockenheit und Dürre kann die östlichen, nordöstlichen, aber auch Küstenregionen betreffen.

    In den Regenzeiten von Oktober bis November und von Ende März bis Mitte Juni können starke Regenfälle Überflutungen und Erdrutsche sowie Schäden an der Infrastruktur verursachen.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    - Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

    Kenia

    Medizinische Hinweise

    Aktuelles

    Ebola-Ausbruch

    Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda werden derzeit alle Reisenden, die über aus diesen beiden Ländern und ggf. auch weiteren Ländern an Flughäfen in Kenia landen bzw. über die Landgrenzen einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen wie z.B. Quarantäne auszugehen.

    Masern

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    -Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Dengue-Fieber

    Seit Oktober 2018 sind überdurchschnittlich viele Fälle von Dengue-Fieber in der Region um Mombasa gemeldet worden.

    Dengue-Viren werden in Kenia v.a. in den Küstenregionen durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Impfschutz

    Eine gültige Gelbfieberimpfung wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert. Eine Auffrischung nach 10 Jahren wird von den kenianischen Behörden nicht verlangt. Bei Einreise aus Nicht-Gelbfiebergebieten wie z.B. aus Europa oder einer Transitzeit von weniger als 12 Stunden im Flughafen eines Gelbfieber-Endemiegebiets ist der Impfnachweis nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch für Reisen im Land empfohlen.

    -Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

    -Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

    -Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG).

    Chikungunya-Fieber

    Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

    -Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

    Malaria

    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Im ganzen Land besteht unter 2.500m Höhe ein hohes Malaria-Risiko (P.falciparum mehr als 99%). In Nairobi gibt es nur sehr selten vereinzelte Fälle, siehe Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V.. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

    -Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

    -Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).

    -Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).

    -Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

    -Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

    -Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. Im Landesdurchschnitt liegt die Prävalenz im höheren einstelligen Prozentbereich, allerdings sind Risikogruppen, insbesondere Sexarbeiter/-innen in einem sehr viel höheren Prozentsatz betroffen.

    -Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    -Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.

    -Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.

    -Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.

    -Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.

    -Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.

    -Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

    -Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und ist in Kenia endemisch. Die Erkrankung kann gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    -Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Schistosomiasis (Bilharziose)

    Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht im gesamten Land beim Baden in Süßwassergewässern wie z. B. dem Victoria-See im gesamten Land, siehe auch Merkblatt Bilharziose.

    -Vom Baden in Süßwassergewässern sollten Sie in ganz Kenia konsequent absehen.

    Ostafrikanische Schlafkrankheit

    Die unbehandelt fast immer tödlich verlaufende Erkrankung wird durch den schmerzhaften Stich der aggressiven TseTse-Fliege übertragen. Insgesamt ist das Risiko in Kenia sehr gering. Bei unklarem Fieber nach Rückkehr sollte neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit gedacht werden.

    -Schützen Sie sich insbesondere beim Besuch der Nationalparks im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Mückenstichen.

    Höhenkrankheit

    Sollte im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Mount Kenia bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich, siehe Merkblatt Höhenkrankheit.

    -Lassen Sie sich bei Vorerkrankungen bezüglich der akuten Höhenkrankheit von Ihrem Hausarzt beraten.

    Gifttiere

    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden bis zum Tod bewirken kann.

    -Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher sollten Sie nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen.

    -Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material.

    Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen sowie Hundertfüßler vor.

    -Achten Sie beim Greifen, Gehen, Sitzen und Liegen auf möglicherweise Gifttiere.

    -Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus.

    Luftverschmutzung

    -Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.

    Medizinische Versorgung

    Die medizinische Versorgung außerhalb Nairobis ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hochproblematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist allerdings gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amts und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind Englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet.

    Einfache bis mittelschwere Operationen können, insbesondere in Nairobi, in ausgewählten Krankenhäusern durchgeführt werden. Im Notfall sind auch komplexe Eingriffe möglich, dennoch sollten schwierigere Operationen oder hier nicht häufig durchgeführte Eingriffe nach ärztlicher Rücksprache in Europa oder Südafrika durchgeführt werden.

    -Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

    -Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.

    -Schließen Sie möglichst eine lokale Evakuierungsversicherung z.B. bei AMREF-Flying Doctors ab.

    -Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

    Stand: 23. August 2019

    Schlafkrankheit

    Obwohl Infektionen bei Touristen äußerst selten auftreten, raten Tropenmediziner auch hier zu konsequentem Insektenschutz (körperbedeckende Kleidung tragen, Insektenschutzmittel wiederholt aufzutragen, möglichst keine dunkelblaue oder schwarze Kleidung tragen, da diese die Tse-Tse-Fliege anzieht). Es ist angeraten, bei einer Erkrankung nach Ende der Reise dringend einen Arzt aufzusuchen und neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit zu denken.