Ecuador mit Galapagos – Anden, Vulkane und Leguane

Reise-Nr. ST 71G8

    • Hauptstadt Quito
    • Berge und Vulkane
    • Inka-Tempel und Märkte
    • Tierwelt auf Galápagos
    • Langstrecken-Flüge mit KLM
    • Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    • Maximale Gruppengröße: 20 Teilnehmer

    "Bergeweise" Höhepunkte im Andenstaat Ecuador. Eine unendliche Zahl von Vulkanen hat das Land geformt, macht die Flora und Fauna entlang der "Avenida de los Volcanos" einzigartig. Munter geht es hin und her zwischen beeindruckenden Inkastätten, farbenfrohen Märkten und historischer Kolonialarchitektur. Und zum krönenden Abschluss auf zur "Arche Noah": Tauchen Sie ein in das einzigartige Ökosystem des Galápagos-Archipels.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

  • 1. Tag, Freitag, 08.03.2019: Auf nach Ecuador

    Morgens Flug mit KLM von Frankfurt über Amsterdam nach Quito (Flugdauer ca. 15 Std.). Landung in Ecuadors Hauptstadt am Nachmittag. Ihr Marco Polo Scout empfängt Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihr Hotel.

    2. Tag, Samstag, 09.03.2019: Die "Mitte der Welt"

    Vormittags Ausflug zum Äquatordenkmal. Hier können Sie mit einem Fuß auf der Nord- und mit dem anderen auf der Südhalbkugel stehen. Im nahen Inti-Nan-Museum erfahren Sie Wissenswertes über Gravitation, Fliehkräfte und Drehmomente, aber auch über die Kultur der verschiedenen Ethnien Ecuadors. Nachmittags dann Stadtrundfahrt durch Quito. Auf engstem Raum drängen sich weiß getünchte Kirchen, Klöster, Geschäfte und Wohnhäuser aneinander. Zum Abendessen sind Sie bei einer einheimischen Familie zu Gast. Bevor Sie sich an den Tisch setzen, dürfen Sie helfen: Gemeinsam mit Ihren Gastgebern bereiten Sie typische Gerichte wie Ceviche oder Locro zu. Schließlich heißt es: Buen provecho – guten Appetit. (F/A)

    3. Tag, Sonntag, 10.03.2019: Über die Straße der Vulkane

    Fahrt ins ecuadorianische Hochland: Entlang der von Alexander von Humboldt benannten "Straße der Vulkane" nähern Sie sich dem schneebedeckten Cotopaxi. Unterwegs eine gigantische Kulisse: Ganze 22 Vulkane stehen hier für Sie Spalier. Am Limpiopungo-See unternehmen Sie eine kurze Wanderung (1 Std., leicht) und bestaunen Kolibris und halbwilde Pferde. Unterwegs gibt‘s ein Picknick. Nachmittags erreichen Sie den Wallfahrtsort Baños. (F/M)

    4. Tag, Montag, 11.03.2019: Indigene Kunst

    Auf dem Weg von Baños nach Alausí halten Sie am Kichwa-Dorf Salasaca, wo Sie einen Einblick in das Leben der Landbevölkerung bekommen und den Webern bei ihren kunstvollen Arbeiten über die Schulter schauen können. Auf einem Markt für lokales Kunsthandwerk findet sich bestimmt das ein oder andere Souvenir. Ankunft in Alausí am Nachmittag. (F)

    5. Tag, Dienstag, 12.03.2019: Erbe der Inka

    Schon einmal den Teufel an der Nase herumgeführt? Von Alausí nähern Sie sich der Teufelsnase auf einer spektakulären Bahnstrecke - unzählige Kurven und steile Serpentinen gestatten immer wieder beeindruckende Blicke auf die Berge. Nachmittags prähistorische Kultur in Ingapirca, der bedeutendsten Inkastätte Ecuadors. Die Kañari bauten hier eine Kultstätte, die später auch von den Inka genutzt wurde. Auf der Panamericana geht es weiter nach Cuenca. (F)

    6. Tag, Mittwoch, 13.03.2019: Koloniales Cuenca

    Die Fusion von Kolonialstil und Hochlandkultur treibt in Cuenca die schönsten Blüten. Beim Rundgang durch die Altstadt entdecken Sie verschnörkelte Balustraden und Balkone und reich geschmückte Kathedralen. Fahrt vom Altiplano zur Küstenebene, vorbei am Caja-Nationalpark mit über 280 kleinen Seen in eindrucksvoller Gebirgslandschaft. Am späten Nachmittag erreichen Sie Guayaquil. (F)

    7. Tag, Donnerstag, 14.03.2019: Nach Galápagos

    Transfer zum Flughafen Guayaquil und Flug mit LATAM Airlines Ecuador nach Baltra auf Galápagos. Ihr Marco Polo Scout empfängt Sie am Flughafen und nimmt Sie mit auf Entdeckungstour über die Hauptinsel Santa Cruz. Der erste Eindruck vom Naturparadies Galápagos: sattgrüne Landschaften vor dem Hintergrund der Vulkane. Urzeitlich wirkende Leguane bevölkern die felsigen Küsten. Übernachtung in Puerto Ayora. (F/M)

    8. Tag, Freitag, 15.03.2019: North Seymour

    Tagesausflug nach North Seymour. Zu Fuß entdecken Sie die Insel auf angelegten Spazierwegen. Sie passieren Kolonien von Blaufußtölpeln und Fregattvögeln, bei denen vor allem die Männchen durch ihren charakteristischen, aufblasbaren roten Kehlsack auffallen. (F/M)

    9. Tag, Samstag, 16.03.2019: Isla Isabela

    Mit dem Schnellboot setzen Sie in 2,5 Stunden nach Isabela über. Bei der Inselgruppe Tintoreras beobachten Sie Seelöwen, Pinguine und unzählige Fische im klaren Wasser. Nachmittags bestaunen Sie die Flamingos in einer Lagune und besuchen eine Schildkrötenaufzuchtstation. Übernachtung in Puerto Villamil. (F/M)

    10. Tag, Sonntag, 17.03.2019: Entdeckertag

    Tag zu Ihrer freien Verfügung auf Isabela. Wer mag, begleitet den Scout auf einen Tagesausflug (gegen Mehrpreis, Mittagessen inklusive). Der Sierra-Negra-Vulkan beeindruckt mit der größten Caldera der Inseln und vom Chico-Vulkan genießen Sie einen beeindruckenden Rundumblick über die Insel. Mittags besuchen Sie eine typische Farm, wo Sie das Obst direkt von der Plantage probieren können. An einem der schönsten Strände der Insel entdecken Sie die Unterwasserwelt im kristallklaren Wasser. (F)

    11. Tag, Montag, 18.03.2019: Isla Floreana

    Per Schnellboot geht es zur Insel Floreana. Der Vulkan dieser älteren Insel ist lange erloschen und die Erosion hat fruchtbare Böden hervorgebracht, die der Insel eine vielfältige Flora beschert haben. Schon die frühen Walfänger und Piraten wussten die Schönheit zu schätzen und haben sich hier niedergelassen. Höhepunkt ist der Besuch einer Kolonie der berühmten Galápagos-Riesenschildkröten. Nach dem Mittagessen besuchen Sie einen schwarzen Sandstrand, wo Sie schwimmen, schnorcheln oder einfach nur entspannen können. Anschließend Rückfahrt nach Santa Cruz. (F/M)

    12. Tag, Dienstag, 19.03.2019: Adíos Galápagos

    Heute heißt es Abschied nehmen: am späten Vormittag Transfer zum Flughafen Baltra und Flug mit LATAM Airlines Ecuador nach Guayaquil. Ankunft am Nachmittag und im Anschluss Rückflug mit KLM nach Europa (Flugdauer ca. 14 Std.). (F)

    13. Tag, Mittwoch, 20.03.2019: Ankunft in Deutschland

    Mittags Ankunft in Amsterdam und Weiterflug nach Frankfurt mit Ankunft am Nachmittag.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir keine Abreisetermine an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den letzten Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    Ort Nächte Hotel/Landeskategorie
    Quito 2 Mercure Alameda Quito ****
    Banos 1 Sangay Spa ****
    Alausi 1 El Molino ***
    Cuenca 1 Los Balcones ****
    Guayaquil 1 Unipark ****
    Puerto Ayora 2 Casa de Judy ***
    Puerto Villamil 2 Cally ***
    Puerto Ayora 1 Casa de Judy ***
    Änderungen vorbehalten
    • Marco Polo Live
    • Am 2. Tag sind Sie bei einer einheimischen Familie zum Abendessen zu Gast. Bevor Sie sich an den Tisch setzen, dürfen Sie helfen: Gemeinsam mit Ihren Gastgebern bereiten Sie typische Gerichte wie Ceviche oder Locro zu. Schließlich heißt es: Buen provecho – guten Appetit.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren. In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.
    Termine 2019 DZ * EZ *
    08.03.—20.03. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3695 4290
    12.04.—24.04. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3945 4540
    10.05.—22.05. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3895 4490
    07.06.—19.06. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3795 4390
    05.07.—17.07. Dieser Termin ist nicht mehr buchbar 3795 4390

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Im Reisepreis enthalten

    • Flug (Economy) mit KLM von Frankfurt über Amsterdam nach Quito und zurück von Guayaquil
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM Airlines Ecuador von Guayaquil nach Baltra (Santa Cruz) und zurück
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 422 €)
    • Transfers, Stadtrundfahrten und Rundreise mit landesüblichen, klimatisierten Reisebussen
    • 11 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet in guten und sehr guten Mittelklassehotels
    • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitungen in Ecuador
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Kochkurs mit Abendessen am 2. Tag
    • Picknick-Mittagessen am 3. Tag
    • 4x Mittagessen auf Galápagos
    • Zugfahrt zur Teufelsnase am 5. Tag
    • Schnellbootfahrten auf Galápagos
    • Eintrittsgelder (ca. 69 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflug Isabela 50 €) und Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Flug

    Im Reisepreis enthalten ist der Flug mit KLM (Buchungsklasse L/N/T) ab/bis: Frankfurt.

    Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/flug).

    Mindestteilnehmerzahl

    Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
    Höchstteilnehmerzahl: 20 Personen
    Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

    Reiseveranstalter

    Marco Polo Reisen GmbH, Riesstr. 25, 80992 München

    Allgemeine Reisebedingungen und Eignung der Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität

    Zahlung/Sicherungsschein

    Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 r Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises, maximal jedoch 1000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

    Reiseversicherungen

    Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittschutzversicherung: www.agb-mp.com/versicherung

    Pauschalreiserechte

    Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise finden Sie unter www.agb-mp.com/pauschalreiserechte.

    Preisumrechnungstabelle Euro (EUR)/Schweizer Franken (CHF)

    Hier finden Sie die Umrechnungstabelle für Schweizer Franken:
    www.agb-mp.com/chf.pdf

    Klimaneutrale Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten

    Auch umweltfreundliche Verkehrsmittel belasten das Klima. Deshalb hat Marco Polo Reisen die bei Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten entstehenden Treibhausgas-Emissionen (CO2 und andere klimarelevante Substanzen) für alle Reisen klimaneutral gestellt. Konkret geschieht das so: Wir rechnen den Treibhausgas-Ausstoß für jeden zurückgelegten Kilometer in einen Geldwert zum CO2-Ausgleich um und finanzieren damit den Bau von Biogasanlagen in Indien. Von allen Transportmitteln belastet das Flugzeug das Klima am meisten. Bei dieser Sonderreise bieten wir unseren Gästen eine einfache Möglichkeit, die durch die Fluganreise entstehenden Treibhausgase zu kompensieren. Wir haben die Emissionen aller bei Ihrer Reise geplanten Flüge - inklusive Inlands- oder Zwischenflüge, aber ohne innerdeutsche Anschlussflüge - berechnet und den notwendigen Kompensationsbetrag bei jeder Reise unter "Zusätzlich buchbare Extras" angegeben. Diesen können Sie ganz einfach als Zusatzleistung mitbuchen. Der angegebene Betrag bezieht sich auf eine Beförderung in der Economy-Class. Für die Business-Class fallen höhere Beträge an.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Deutsche Staatsbürger, Österreicher und Schweizer benötigen einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass.

    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Die notwendige Transitkarte für Galápagos erhalten Sie bei Einreise. Sie ist zusammen mit der Nationalparkgebühr sowie der Gebühr für die Insel Isabela vor Ort in US-Dollar zu zahlen (derzeit insgesamt 140 USD).

    Alle nach Ecuador einreisenden Ausländer müssen für die vorgesehene Aufenthaltsdauer eine Krankenversicherung, die Ecuador abdeckt, vorweisen können.

    Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Die notwendige Transitkarte für Galápagos erhalten Sie bei Einreise. Sie ist zusammen mit der Nationalparkgebühr sowie der Gebühr für die Insel Isabella vor Ort in US-Dollar zu zahlen (derzeit insgesamt 140 USD).

    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

    Die Hotels verlangen die Passdaten vorab. Daher schicken Sie bitte eine gutlesbare Passkopie und das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ unmittelbar nach Buchung vollständigausgefüllt an uns zurück.

    Bestimmung zu Krankenversicherung

    Die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer ist per Gesetz vorgeschrieben.

    Bitte nehmen Sie die Versicherungs- oder Policenummer und die Notfalltelefonnummer der jeweiligen Versicherungsgesellschaft auf die Reise mit. Bitte führen Sie diese Informationen immer direkt bei sich.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicher durch Südamerika

    Die anhaltende Wirtschaftskrise hat in allen Ländern Südamerikas, insbesondere in den Großstädten, zu einer Zunahme der Alltagskriminalität geführt, deren Opfer oft auch Touristen sind. Zudem können spontan organisierte Protestaktionen der Bevölkerung wie Demonstrationen und Straßenblockaden, die sich allerdings nicht gegen Touristen richten, im Interesse Ihrer Sicherheit zu kurzfristigen Änderungen im Besichtigungs- und Routenverlauf führen.

    Wir gehen davon aus, dass dieses in einer erhöhten Kriminalität begründete Sicherheitsrisiko bei einer organisierten Reise deutlich geringer ist. Durch eine umsichtige Programmplanung, durch die Wahl seriöser Partner im Gastland und ein ausgefeiltes Sicherheitsmanagement versuchen wir bereits im Vorfeld, Ihre Gefährdung so gering wie möglich zu halten. So vermeiden wir z.B. den Besuch risikoträchtiger Stadtviertel und wählen unsere Hotels in den Großstädten auch nach dem Kriterium der Sicherheit ihres Standortes aus.

    Durch eine Reihe von zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen können auch Sie sich und Ihr Eigentum vor Übergriffen schützen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, keinen wertvollen oder auffälligen Schmuck (auch Modeschmuck) auf die Reise mitzunehmen und Ihre Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Es ist ratsam, sich von wichtigen Dokumenten (Pass, Flugticket) Kopien zu machen und diese getrennt von den Originalen aufzubewahren.

    Bitte befolgen Sie unbedingt die Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden Ihnen anbei eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes

    (www.auswaertiges-amt.de).

    Österreichisches Außenministerium: www.bmaa.gv.at

    Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): www.eda.admin.ch

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 7. Februar 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Sicherheitshinweis

    Ecuador

    Unverändert gültig seit: 1. März 2019

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Innenpolitische Lage

    Im Norden der Provinz Esmeraldas - San Lorenzo und umliegende Region - erfolgten seit Anfang 2018 wiederholt Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Am 26. März 2018 wurden zwei Journalisten und ihr Fahrer in dieser Zone entführt. Von Reisen in dieses Gebiet wird abgeraten. Auch im übrigen Grenzgebiet zu Kolumbien ist erhöhte Vorsicht geboten. Die Sicherheitslage kann sich gegebenenfalls auch kurzfristig verschlechtern.

    Kriminalität

    Reisende werden aufgrund der Kriminalität und Gewaltbereitschaft in Ecuador zu Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen. Ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Diebstahls, Raubüberfalls oder anderen Gewaltverbrechen zu werden, besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, sowie an der Küste.

    In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden, siehe Innenpolitische Lage.

    Von Gegenwehr bei Raubüberfällen ist aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter in jedem Fall abzuraten.

    Auch bei Überlandfahrten in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten. Reisenden wird empfohlen, vor Reisebeginn (z.B. Amazonasgebiet) mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage abzuklären.

    In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

    Reisende sollten stets auf ihr Gepäck achten und möglichst keine Wertsachen tragen oder mitführen; Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein und auf der Straße auch bei Anruf nicht sorglos benutzt werden. In Bars sollten keine Getränke von Fremden angenommen werden und das eigene Getränk sollte ständig im Auge behalten werden. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür benutzt werden.

    Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen. Auf lokale Hinweise sollte besonders geachtet werden.

    In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren.

    Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. sollten solche abgefragt werden.

    Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito.

    Naturkatastrophen

    Ecuador liegt in einer seismisch aktiven Zone.Es kommt regelmäßig zu Erdbeben und vulkanischer Aktivität. Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay (im Park Sangay) und jüngst wieder Reventador (etwa 90 km östlich von Quito) sind derzeit aktiv; der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs (, ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito), wird hingewiesen.

    Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten sowie aktuellen Warnstufen erteilt das Instituto Geofísico – Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis bietet das Deutsche GeoForschungsZentrum.

    In den Wintermonaten (Januar – April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation durch örtliche Medien bzw. den Reiseveranstalter informieren und mit Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.

    Weltweiter Sicherheitshinweis

    Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:

    <http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/WeltweiterSiHi_node.html>

    Allgemeine Reiseinformationen

    Versorgung im Notfall

    Reisende nach Ecuador sollten unabhängig von der Krankenversicherungspflicht unbedingt auch im eigenen Interesse auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt

    Bürgerservice

    Arbeitseinheit 040

    D-11013 Berlin

    Tel.: (030) 5000-2000

    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    - Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes

    - auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.

    - immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen.

    - trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder allemedizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein.

    - Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen.

    Gesundheitsinformationen

    Reisen nach Ecuador sind bei Berücksichtigung einiger weniger Hinweise gesundheitlich gut verträglich. Aktuelle und detaillierte Hinweise entnehmen Sie bitte dem Ihrer Bestätigung beiliegenden Informationsblatt, welches aktuelle Gesundheitsempfehlungen zu Ihrer Reise enthält.

    Das Gesundheitswesen ist nur in den Großstädten mit dem mitteleuropäischen Standard vergleichbar, auf dem weiten Land ist eine lückenlose medizinische Versorgung jedoch nicht gewährleistet.

    Bitte nehmen Sie unabhängig davon die von Ihnen ständig benötigten Medikamente in ausreichender Menge in Ihrem Handgepäck mit.

    Medikamente gegen Magen- und Darmverstimmungen (z.B. Aluminiumhydroxid, Loperamid u.a.), Erkältungen (z.B. Nasenspray u.a.), kreislaufstützende Tropfen (z.B. Effortil plus u.a.) und Cremes zur Behandlung von Insektenstichen können sehr hilfreich sein.

    Aufgrund der ungewohnten Höhenlage (Quito 2800 m, Cotopaxi-Nationalpark 3800 m) können ältere Personen oder Personen mit bekannten Blutdruckproblemen sowie mit chronischen Erkrankungen kurzzeitige Assimilationsschwierigkeiten haben. Bitte klären sie vor Reiseantritt eine für Sie ggf. nötige überbrückende Medikation mit Ihrem Arzt.

    Die Reise führt durch heiße Klimazonen, die trotz luftiger Kleidung zu einem erhöhten Flüssigkeitsbedarf führen. Als einfache Regel unabhängig vom Durstgefühl gilt: Eine ausreichende Trinkmenge ist dann erreicht, wenn der Urin die Ihnen gewohnte Farbe und Menge erreicht.

    Unsere Leistungspartner und wir bemühen uns um einen hohen hygienischen Standard. Sollten Sie außerhalb unseres Angebotes Speisen und Getränke zu sich nehmen, bevorzugen Sie bitte industriell hergestellte Getränke und schälbare oder ausreichend gekochte Speisen.

    In einigen Punkten führt die Reise durch Gebiete mit Malariarisiko, so z.B. im tropischen Tiefland an der Pazifikküste. Sollten Sie sich mit Einbruch der Dämmerung nicht in gekühlt-klimatisierten Räumen aufhalten, so empfehlen wir die abendliche Anwendung von Mücken abwehrenden Mitteln (z.B. Nobite u.a.) für Haut und Kleidung. Achten Sie auf lange Kleidung in hellen Farbtönen. Nutzen Sie nachts ggf. ein Moskitonetz.

    Für einige subtropische Regionen der Reise ist eine in der Regel gut verträgliche Gelbfieberimpfung sinnvoll, die von hierfür speziell zugelassenen Impfstellen (Tropeninstitute, viele Gesundheitsämter, einige Arztpraxen) angeboten wird. Wo die für Sie nächstgelegene Impfstelle liegt, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt.

    Bitte lassen Sie sich bei Unsicherheit 4-6 Wochen vor Abreise von einem Tropeninstitut oder Ihrem Hausarzt über die für Sie persönlich nötige und sinnvolle medizinische Vorsorge beraten. Anhand des Impfpasses kann ein noch bestehender Impfschutz überprüft und ggf. ergänzt werden. Als Orientierung dienen Ihnen die beigelegten Empfehlungen.

    Alle nach Ecuador einreisenden Ausländer müssen für die vorgesehene Aufenthaltsdauer eine Krankenversicherung, die Ecuador abdeckt, vorweisen können.

    Ecuador

    Aktuelle medizinische Hinweise

    Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.

    Impfschutz

    Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert, siehe www.who.int.

    Bei der direkten Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt. Für Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieberinfektionsgebiete Ecuadors, insbesondere die östlichen Landesteile (Orellana, Morona, Napo, Pastaza, Sucumbíos und Zamora) wird allen Reisenden ab dem vollendeten 12. Lebensmonat eine Impfung dringend empfohlen.

    Kein Übertragungsrisiko besteht in Quito, Guayaquil und auf den Galapagos Inseln.

    Aus Ecuador kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden (z.B. bei Weiterreise nach Costa Rica).

    Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.

    Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).

    Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.

    Zika-Virus-Infektion

    Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Ecuador mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden.

    Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren.

    In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

    Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

    Chikungunya

    Ausgehend von der Antillen-Insel St. Martin im Januar 2014 treten Chikungunya-Virusinfektionen in Ecuador immer wieder auf. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber (s.u.) und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Siehe auch Merkblatt Chikungunya.

    Dengue-Fieber

    Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.

    In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.

    Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).

    Malaria

    Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Ein mittleres Risiko besteht im östlichen Tiefland, insbesondere in den wasserreichen Gebieten. Ein geringes Risiko besteht im übrigen Tiefland, im Osten des Amazonasgebietes, sowie in den westlichen Tieflandgebieten (v. a. Esmeraldas). Kein Risiko besteht in Höhenlagen (oberhalb 1500m), in den Städten und auf den Galapagos-Inseln.

    Je nach Reiseprofil kann die Mitnahme einer Notfallselbsttherapie allenfalls im Einzelfall auch eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

    In jedem Fall ist die konsequente Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.) sinnvoll.

    Leishmaniasis

    Leishmaniasis kommt landesweit in geringer Fallzahl vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen und manifestieren sich als Erkrankung insbesondere an der Haut, in selteneren Fällen alternativ an weiteren Organen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. u.).

    Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

    • körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden), ganztägig und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)

    • Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,

    • ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.

    Siehe dazu auch das Merkblatt Expositionsprophylaxe.

    Durchfallerkrankungen

    Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln:

    Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes bzw. desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

    Leptospirose

    Ganzjährig kann die Leptospirose vereinzelt durch mit Nagetierausscheidungen kontaminiertes Wasser übertragen werden.

    Diese bakterielle Infektion verläuft meist wie ein milder grippaler Infekt, kann in seltenen Fällen jedoch auch zu schwerwiegender Beteiligung der Leber und Nieren führen.

    Bei zu erwartender Exposition kann im Einzelfall nach sorgsamer Risikoabwägung durch einen Reise- bzw. Tropenmediziner eine medikamentöse Prophylaxe mit Doxycyclin erwogen werden.

    Trypanosomiasis („Mal de Chagas“)

    In Ecuador kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen am Herzen und des Verdauungstraktes auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende an Chagas zu erkranken sehr gering.

    Höhenkrankheit

    Aufgrund der Höhenlage Quitos (2.800 m ü. M.) kann es nach Ankunft in den ersten Tagen zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen.

    HIV/AIDS

    Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

    Medizinische Versorgung

    Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert.

    Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen) sowie für Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar oder per Kreditkartenzahlung beglichen werden. Im Fall akut lebensbedrohlicher Krankheitsbilder oder Unfallverletzungen sind auch Privatkliniken zur Behandlung verpflichtet, verlangen aber die vollständige Begleichung der Rechnung vor der Entlassung.

    Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden daher dringend empfohlen.

    Lassen Sie sich vor einer Reise nach Ecuador durch eine tropen- bzw. reisemedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und ggf. ihren Impfschutz anpassen, siehe auch z.B. www.dtg.org“ www.dtg.org.

    Unverändert gültig seit: 22. Februar 2019