Israel – Highlights im Heiligen Land

Reise-Nr. ST 36Z7

  • ab 2195 € pro Person
    • Trendiges Tel Aviv
    • Multikulturelles Jerusalem
    • Zu Gast im Kibbuz
    • Auf Wunsch: Ans Tote Meer
    • Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    • Maximale Gruppengröße: 22 Teilnehmer

    Antike Bauwerke und moderne Architektur des 21. Jahrhunderts, trendbewusste Jugend, orthodoxe Juden mit Schläfenlocken und verschleierte arabische Frauen - all das ist Israel! Ein Potpourri aus jahrtausendealter Kultur, dreier Weltreligionen und westlicher Einflüsse machen dies Land so spannend. Nehmen Sie sich Zeit, ein Puzzleteil des Nahen Ostens kennen zu lernen und besser zu verstehen!

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    ab 2195 € pro Person

  • 1. Tag, Sonntag, 10.10.2021: Shalom, Israel!

    Am Vormittag Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nonstop nach Tel Aviv (Flugdauer ca. 4 Std.). Ihr Marco Polo Scout empfängt Sie am Flughafen und bringt Sie zu Ihrem Hotel. Tel Aviv präsentiert sich jung, hip und dynamisch. Am Nachmittag haben Sie Zeit für erste individuelle Entdeckungen: Spazieren Sie entlang der Strandpromenade zum modernen Hafenviertel und suchen Sie sich unter den zahllosen Cafés und Restaurants die passende Location für Ihr Abendessen aus.

    2. Tag, Montag, 11.10.2021: Römer und Kreuzritter

    Entlang der Mittelmeerküste fahren wir bis zum Karmelgebirge. Hier erwartet uns ein Druse, der von seiner Religionsgemeinschaft erzählt. Ein wahrer Ruhepol sind die paradiesischen Bahai-Gärten mitten in Haifa. Die Aussicht über die Bucht von hier ist grandios. In der lebendigen Hafenstadt Akko, in der die Israelis vor allem Araber sind, spielten die Kreuzritter die Hauptrolle. In Nazareth machen wir Halt an der farbenfrohen Verkündigungskirche und bummeln über den Basar. Abends checken wir in einem Kibbuz in Galiläa ein. Kibbuz - Utopie oder die bessere Art zu leben? Unser Scout erklärt uns beim Abendessen, welche Besonderheiten dieses einmalige Lebenskonzept ausmachen. F/A

    3. Tag, Dienstag, 12.10.2021: Biblische Bilder

    Nach antikem Vorbild schippern wir mit einem Holzboot über den See Genezareth. Dann tauchen wir ab in biblische Welten in der heiligen Stätte von Tabgha - die Brotvermehrungskirche beeindruckt mit ihren Mosaikböden. Vom Aussichtspunkt Mizpe Ofir breitet sich das ganze Panorama des Sees vor uns aus. Angekommen in Kesem Hagolan versüßt uns ein feiner Tropfen Wein den Nachmittag und beweist den Erfolg des Weinanbaus in Israel. Durch das Jordantal geht es nach Jerusalem ins Herz Israels. F

    4. Tag, Mittwoch, 13.10.2021: Merhaba in Bethlehem

    Am Vormittag besuchen wir "Susan‘s House": Jugendliche stellen hier verschiedene Handarbeiten her und verkaufen sie. Bei einem Rundgang lernen wir das Projekt kennen. Wir stellen unsere künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis und fertigen selbst einen kleinen Glücksbringer aus Keramik. In Herodion bestaunen wir eine riesige Festungs- und Palastanlage, die Herodes errichten ließ. Weiter nach Bethlehem: In der Geburtskirche, einem der wenigen vollkommen erhaltenen Bauten aus frühchristlicher Zeit, mischen wir uns unter die Pilger und stehen vor dem silbernen Stern der Geburtsgrotte Christi. Der Abend in Jerusalem steht zur freien Verfügung. F

    5. Tag, Donnerstag, 14.10.2021: Kuppeln und Kirchen

    Golden glänzt die Kuppel des Felsendoms im Morgenlicht, vor dem Ölberg breitet sich das faszinierende Stadtpanorama vor uns aus. Wir laufen bergab am großen jüdischen Friedhof vorbei. Die Olivenbäume im Garten Gethsemane sorgen für Schatten. Dann spricht unser Scout "Sesam öffne Dich", und schon betreten wir durch die Stadttore eine Welt aus 1001 Nacht und vielen Kulturen: jüdisches, muslimisches, christliches und armenisches Viertel, Via Dolorosa, Klagemauer, Grabeskirche und Basar. Bewegende Momente gibt es in Yad Vashem, Israels zentraler Holocaust-Gedenkstätte. F

    6. Tag, Freitag, 15.10.2021: Entdeckertag

    Ein ganzer Tag zur freien Verfügung in Jerusalem. Oder Sie kommen mit zu einem Ausflug (gegen Mehrpreis) ans Tote Meer. Zuerst schweben wir mit der Seilbahn hinauf nach Massada, wo Israels heroisches Nationalsymbol, die Palastfestung des Königs Herodes, schon vor 2000 Jahren Fünf-Sterne-Komfort mit Traumblick bot. Die Oase Ein Gedi wird in den Psalmen als Inbegriff der Schönheit beschrieben. Der Wanderweg (1,5 Std., leicht) führt uns durch die tropisch bewachsene Schlucht bis zum Davids-Wasserfall. Wer möchte, erfrischt sich im kühlen Nass. Anschließend Zeit zum Relaxen. Von führenden Hautärzten empfohlen: Baden in den salzigen Fluten des Toten Meeres, mit oder ohne "Jerusalem Post". Untergehen unmöglich! F

    7. Tag, Samstag, 16.10.2021: Jaffa und Tel Aviv

    Wir verlassen Jerusalem und fahren in Richtung Tel Aviv. Im arabisch-orientalischen Jaffa stammen die Gebäude teils noch aus osmanischer Zeit, auch die Kreuzfahrer haben sich verewigt. Wir erkunden den neu errichteten Hafen und gelangen auf dem Rothschild-Boulevard nach Tel Aviv. Im Viertel "Weiße Stadt" bestaunen wir Bauhausstil in Reinkultur und unternehmen danach einen Abstecher in die deutsche Templerkolonie Sarona. Unser Scout hält Tipps fürs Abendessen bereit. F

    8. Tag, Sonntag, 17.10.2021: Rückflug

    Zeit zur freien Verfügung am Vormittag. Mittags Transfer zum Flughafen von Tel Aviv. Linienflug mit Lufthansa nonstop nach Frankfurt (Flugdauer ca. 4,5 Std.) mit Ankunft am Abend. F

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    Ort Nächte Hotel/Landeskategorie
    Tel Aviv 1 Dan Panorama ****
    Degania 1 Kibbuz Degania Bet ***
    Jerusalem 4 Dan Boutique ****(*)
    Tel Aviv 1 Dan Panorama ****
    Änderungen vorbehalten
    • Marco Polo Live
    • Am Vormittag des 4. Tages besuchen wir "Susan‘s House": Jugendliche stellen hier verschiedene Handarbeiten her und verkaufen sie. Bei einem Rundgang lernen wir das Projekt kennen. Wir stellen unsere künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis und fertigen selbst einen kleinen Glücksbringer aus Keramik.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Termine 2021 DZ * EZ *
    10.10.—17.10. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 12
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 22
    2195 2810

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Im Reisepreis enthalten

    • Linienflug (Economy) mit Lufthansa von Frankfurt nach Tel Aviv und zurück
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 276 €)
    • Transfers, Stadtrundfahrten und Rundreise mit landesüblichem, klimatisiertem Reisebus
    • 6 Übernachtungen mit Frühstück in guten Mittelklassehotels
    • 1 Übernachtung mit Halbpension in gutem Kibbuz-Hotel
    • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • Deutsch sprechende Marco Polo Reiseleitung in Israel
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Weinprobe in Kesem Hagolan
    • Bootsfahrt auf dem See Genezareth
    • Audiosets bei den Besichtigungen
    • Eintrittsgelder (ca. 55 €)
    • Einsatz von Audiosets
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflug Massada und Totes Meer 120 €), sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Flug

    Im Reisepreis enthalten ist der Linienflug mit Lufthansa (Buchungsklasse T/S) ab/bis: Frankfurt

    Auf Anfrage Linienflug ab/bis: München

    Zuschlag 95 € für Anschlussflug (nach Verfügbarkeit) ab/bis: Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart

    Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/flug).

    Eine sehr gute Alternative zu innerdeutschen Anschlussflügen ist das im Reisepreis inkludierte "Rail&Fly inclusive"-Ticket 2. Klasse.

    Mindestteilnehmerzahl

    Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen
    Höchstteilnehmerzahl: 22 Personen
    Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

    Reiseveranstalter

    Marco Polo Reisen GmbH, Riesstr. 25, 80992 München

    Allgemeine Reisebedingungen und Eignung der Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität

    Zahlung/Sicherungsschein

    Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 r Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises, maximal jedoch 1000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

    Reiseversicherungen

    Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittschutzversicherung: www.agb-mp.com/versicherung.

    Pauschalreiserechte

    Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise finden Sie unter www.agb-mp.com/pauschalreiserechte.

    Preisumrechnungstabelle Euro (EUR)/Schweizer Franken (CHF)

    Hier finden Sie die Umrechnungstabelle für Schweizer Franken:
    www.agb-mp.com/chf.pdf

    Neu: Klimaneutral reisen mit Marco Polo Reisen

    Marco Polo Reisen stellt jetzt alle seine Reisen klimaneutral. Wir kompensieren neben den Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten auf unseren Reisen nun auch die Flüge ins und im Zielgebiet und die Hotelübernachtungen inklusive Verpflegung. Wir rechnen dazu die entstehenden Treibhausgas-Emissionen in einen Geldwert um und finanzieren den Bau von Biogasanlagen in Nepal in Höhe des ermittelten Betrags. Zur Berechnung berücksichtigen wir übrigens nicht nur CO2-Emissionen, sondern auch andere relevante Treibhausgase wie Methan und Lachgas. Deren Klimawirksamkeit wird auf CO2-Emissionen umgerechnet und entsprechend kompensiert. Das bezeichnet man als CO2-Äquivalente oder CO2e.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Deutsche Staatsbürger benötigen einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen für Israel

    Für die Einreise nach Israel benötigen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Der Personalausweis genügt nicht.

    Deutsche Staatsbürger, die vor dem 1.1.1928 geboren sind, benötigen ein israelisches Visum, das von Marco Polo gegen eine Visagebühr von 25 € zzgl. 25 € Kurierkosten besorgt werden kann. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an unsere Visa-Abteilung.

    Für Reiseteilnehmer andererer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

    Bei der Einreise über den Ben Gurion Flughafen in Tel Aviv erhält jeder Reisende eine Einreisekarte („Border Control Clearance“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein Einreisestempel im Pass wird dann nicht mehr angebracht. Bei der Überquerung von Kontrollpunkten, insbesondere im Westjordanland, sollte die Einreisekarte zur Vermeidung von Schwierigkeiten mitgeführt werden.

    Ein- und Ausreisepraxis

    Vorherige Reisen in arabische Staaten oder nach Iran stellen per se kein Einreisehindernis dar.

    Sollten im Reisepass Visa arabischer Staaten oder von Iran vorhanden sein, so ist jedoch bei der Einreise mit einer Sicherheitsbefragung durch israelische Sicherheitskräfte zu rechnen (Ausnahme: Jordanien und Ägypten). Dies gilt ebenfalls für deutsche Staatsangehörige mit auch nur vermuteter arabischer oder iranischer Abstammung. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine entsprechende Nachfrage bei der israelischen Botschaft in Berlin. Auf die Möglichkeit der Ausstellung eines Zweitpasses durch die zuständige Passbehörde wird hingewiesen.

    Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion finden zeitintensive Sicherheitsüberprüfungen des Gepäcks, sowie Befragungen der Reisenden statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen. Wenn elektrische Geräte, insbesondere Laptop-Computer, durch die israelischen Sicherheitsbehörden für Untersuchungen einbehalten werden, werden sie in der Regel nach ein bis drei Tagen an den Aufenthaltsort des Reisenden nachgesandt.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Corona-Vorsorgemaßnahmen

    Selbstverständlich ist uns Ihre Gesundheit, gerade in Zeiten von Corona, besonders wichtig. Wir haben daher bei der Planung alle bekannten Rahmenbedingungen sowie Verhaltens-, Distanz- und Hygienevorschriften in den Tagesprogrammen bestmöglich berücksichtigt. Nähere Informationen erhalten Sie im gemeinsamen Hygiene- und Sicherheitskonzept der Unternehmensgruppe Studiosus und Marco Polo Reisen

    Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

    Es besteht auch für Israel weiterhin eine nicht auszuschließende Gefahr von Anschlägen, die sich gegen öffentliche Verkehrsmittel richten könnten. Aus diesem Grund verzichten wir vorsorglich bei unseren Besichtigungsprogrammen in Israel auf die Benutzung der öffentlichen Linienbusse. Für längere Strecken haben wir einen Bus bestellt oder benutzen Taxen; kürzere Wegstrecken legen wir zu Fuß zurück. Wir fordern unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Auch in Ihrer Freizeit sollten Sie die öffentlichen Verkehrsmittel meiden und mit dem Taxi fahren.

    Sicherheit geht vor!

    Wir übersenden Ihnen anbei eine detailliertere Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage Ihres Reiselandes sowie den aktuell geltenden Sicherheitshinweis des deutschen Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de).

    Österreichisches Außenministerium: www.bmaa.gv.at

    Eidgenössisches Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA): www.eda.admin.ch

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 31. Juli 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Israel

    (Reisewarnung für den Gaza-Streifen)

    Stand: 26.11.20

    Dies ist ein gemeinsamer Reisehinweis für Israel und die palästinensischen Gebiete (Westjordanland, Ost-Jerusalem und Gaza-Streifen)

    Aktuelles

    Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

    Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete wird weiterhin gewarnt.

    Epidemiologische Lage

    Israel und die Palästinensischen Gebiete sind von COVID-19 weiterhin betroffen.

    Israel istund die Palästinensischen Gebiete sind weiterhin als Risikogebiet eingestuft, woraus bei Einreise nach Deutschland eine Quarantäneverpflichtung bzw. ein verpflichtender PCR-Test resultiert

    . Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das israelische Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

    Einreise

    Es besteht ein Einreiseverbot für alle ausländischen Reisenden. Ausnahmen gelten nur für ausländische Reisende, die einen Lebensmittelpunkt in Israel nachweisen können. Dazu ist vorab mit der zuständigen israelischen Auslandsvertretung Kontakt aufzunehmen. Grundsätzlich müssen sich diese ReisendendenReisenden direkt nach Einreise für 14 Tage in Quarantäne begeben. Reisende, die nicht über eine abgeschlossene Wohneinheit (Apartment, Haus, etc.) verfügen, stehen hierfür speziell von der israelischen Regierung eingerichtete Quarantänehotels zur Verfügung.

    FürNur für Reisende, die sich 14 Tage vor Einreise durchgängig in „grünen Ländern“ aufgehalten haben, zu denen derzeit auch Deutschland gehört, entfällt derzeit die Quarantäne. Ab voraussichtlichSeit dem 8. November 2020 wirdzählt Deutschland zu den „roten Ländern“ zählen.„.. Eine Quarantänepflicht besteht dann auch wiedersomit für Reisendealle Reisenden, die sich in den letzten 14 Tagen in Deutschland aufgehalten haben. Weitere Hinweise zu Ein- und Ausreisevorschriften bietet die israelische Regierung.

    Durch- und Weiterreise

    Der von israelischen Behörden kontrollierte Übergang Allenby-Brücke von Jordanien in das Westjordanland ist derzeit nur temporär für koordinierte Ein- und Ausreisen von Palästinensern geöffnet.

    Der Übergang Erez zwischen dem Gaza-Streifen und Israel ist für den Personenverkehr in jeweils beiden Richtungen geschlossen. Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten ist grundsätzlich geschlossen, wird aber in unregelmäßigen Abständen immer wieder für wenige Tage geöffnet.

    Reiseverbindungen

    Es gibt derzeit nur wenige Flugverbindungen nach Deutschland.

    Beschränkungen im Land

    Es bestehen weiterhin Einschränkungen im täglichen Leben. Nicht

    In Israel sind nicht als essentiell angesehene Geschäfte und Büros mit Kundenverkehr sind geschlossen, Supermärkte und Apotheken sind geöffnet; Restaurants sind geschlossen. Es bestehen Ausnahmen für Lieferservices oder Take-Away-Angebote. Menschenansammlungen sind auf 20 Personen im Freien und 10 Personen in geschlossenen Räumen beschränkt. In “roten Städten„ mit hohen Infektionsraten können weitere einschränkende Maßnahmen getroffen werden.

    In den Palästinensischen Gebieten gilt weiterhin der Notstand. Hotels und Pensionen im Westjordanland sind für ausländische Gäste nach wie vor geschlossen. Ab dem 26. November 2020 müssen Geschäfte mit Ausnahme von Apotheken und Bäckereien, Restaurants sowie öffentliche und religiöse Einrichtungen für die Dauer von zwei Wochen jeweils von donnerstags um 19 Uhr bis sonntags um 6 Uhr durchgehend und an den anderen Wochentagen von abends 19 Uhr bis morgens 6 Uhr schließen.

    Hygieneregeln

    Im öffentlichen Raum besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutze.Schutzes. Außerdem sind Abstandsregelungen (zwei Meter) zu anderen Personen) einzuhalten.

    • Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden. Bei Verstößen gegen die Hygienevorschriften können hohe Geldstrafen verhängt werden.

    • Informieren Sie sich vor Reiseantritt über detaillierte Maßnahme und ergänzende Informationen (z.B. Einreisesperren) bei der israelischen Botschaft in Berlin oder beim israelischen Ministry of Health.

    • Bitte verfolgen Sie aufmerksam aktuelle Hinweise vor Ort bzw. in den Medien.

    • Kontaktieren Sie bei Symptomen (z.B. Fieber über 38 Grad, Husten, Atembeschwerden oder andere Atemprobleme) den Notruf 101 und begeben sich in Heimquarantäne.

    • Halten Sie sich auch vor Ort über die Corona-Lage informiert. Das israelische Gesundheitsministerium erreichen Sie telefonisch vor Ort von 8 bis 21 Uhr unter Tel. *5400 bzw. 08-6241010.

    • Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (kein Transit), beachten Sie die Quarantäne- bzw. Testpflicht bei Einreise nach Deutschland und kontaktieren Sie das Gesundheitsamt Ihres Aufenthaltsortes. Weitere Informationen zur Testpflicht bietet das Bundesministerium für Gesundheit.

    • Aufenthalte in fremden Staaten können sich derzeit auf Einreisemöglichkeiten in andere Länder auswirken. Informieren Sie sich daher vor Antritt jeder Reise über aktuelle Bestimmungen zu Einreise, Durchreise und Quarantäne der jeweiligen Reiseländer über die Reise- und Sicherheitshinweise.

    • Bitte beachten Sie unsere fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 /Coronavirus.

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird weiterhin gewarnt, von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

    - Seien Sie insbesondere bei Besuchen in der Altstadt von Jerusalem und im Westjordanland, vor allem in der Umgebung von Checkpoints, umsichtig und meiden Sie Menschenansammlungen.

    - Verfolgen Sie die lokalen und internationalen Medien aufmerksam.

    - Folgen Sie stets den Anweisungen von lokalen Sicherheitskräften.

    Sicherheit – Teilreisewarnung

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

    Von Reisen und Aufenthalten in das unmittelbar angrenzende Gebiet wird derzeit dringend abgeraten.

    Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Libanon und Syrien, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

    Von nicht erforderlichen Reisen in das Westjordanland wird derzeit abgeraten.

    Terrorismus

    Israel bleibt das erklärte Ziel von islamistischen Terrorgruppen. In den letzten Jahren sind Sicherheitsvorfälle mit terroristischem Hintergrund signifikant zurückgegangen. Es gibt derzeit keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Gefährdung von Ausländern.

    Es kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass es in der aktuellen Situation zu terroristischen Angriffen im öffentlichen Raum kommen kann; das Risiko eines Anschlags besteht fort.

    - Seien Sie landesweit besonders vorsichtig, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen und bei besonderen Anlässen.

    - Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.

    - Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt. Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten. Insbesondere im Umfeld von Checkpoints sind Auseinandersetzungen nicht auszuschließen.

    Auch bei zunächst friedlichen Versammlungen besteht das Risiko, dass die Situation sehr schnell eskaliert.

    Am israelischen Sicherheitszaun am Gaza-Streifen finden weiterhin Kundgebungen und Protestaktionen statt. Bei Demonstrationen kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Insbesondere werden zahlreiche, mit Brandsätzen ausgestattete Drachen und Ballons eingesetzt, die vom Gaza-Streifen aus starten und im Nahbereich des Zauns landen. Auch Raketen- und Mörserbeschuss aus dem Gaza-Streifen heraus auf israelisches Staatsgebiet und israelische Gegenangriffe kommen des Öfteren vor. Zwischenfälle am Gaza-Streifen und im unmittelbar angrenzenden Gebiet sind nicht auszuschließen.

    - Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam.

    - Meiden Sie größere Menschenansammlungen.

    - Lassen Sie bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Israel und den Palästinensischen Gebieten besondere Vorsicht walten.

    - Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.

    - Suchen Sie beim Erklingen von Alarmsirenen umgehend nahegelegene Schutzräume auf.

    - Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.

    Jerusalem (einschließlich Ost-Jerusalem)

    Insbesondere auf dem Tempelberg/Haram Al Sharif und dessen Umgebung kann es zu Auseinandersetzungen kommen, etwa an muslimischen und jüdischen Feiertagen sowie an Freitagen.

    - Seien Sie bei Besuchen der Altstadt von Jerusalem besonders vorsichtig.

    - Suchen Sie Rat bei einer ortskundigen Begleitung.

    - Halten Sie sich über die aktuelle Lage informiert.

    Grenzgebiet zu Syrien und Libanon

    Im israelisch-syrischen Grenzgebiet haben sich die Spannungen erhöht. Es ist zu mehreren sicherheitsrelevanten, auch militärischen Zwischenfällen gekommen, bei denen Raketen, Mörsergranaten, etc. auf israelischem Territorium niedergegangen sind. Die israelischen Streitkräfte behalten sich Gegenmaßnahmen jeweils ausdrücklich vor.

    - Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien und Libanon, insbesondere östlich der Straße 98, wird abgeraten.

    Grenzgebiet zu Ägypten

    In der Vergangenheit wurden vereinzelt Raketen aus dem Sinai auf Israel abgeschossen, die in unbewohntem Gebiet um Eilat eingeschlagen sind. Es kam nicht zu Personen- oder Sachschäden. Vereinzelte bewaffnete Zwischenfälle entlang der israelisch-ägyptischen Grenze können nicht ausgeschlossen werden. In der Vergangenheit kam es dabei kam es auch zu Schusswechseln.

    - Vermeiden Sie Fahrten entlang der israelisch-ägyptischen Grenze und weichen Sie auf alternative Routen aus.

    - Beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise Ägypten mit einer Teilreisewarnung für den Nordsinai inklusive des Grenzgebiets zu Israel (mit Ausnahme des an Eilat angrenzenden Ortes Taba).

    Angrenzendes Gebiet zum Gaza-Streifen

    Von Aufenthalten im unmittelbar angrenzenden Gebiet zum Gaza-Streifen wird derzeit dringend abgeraten.

    - Beschränken Sie Bewegungen in der Region möglichst auf das Nötigste.

    - Informieren Sie sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen.

    - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen von Sicherheitskräften.

    Palästinensische Gebiete: Gaza-Streifen

    Vor Reisen in den Gaza-Streifen wird gewarnt.

    Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können im Gaza-Streifen und in den dazugehörigen Küstengewässern praktisch keine konsularische Hilfe leisten. Gleiches gilt für die Ausreise aus dem Gazastreifen.

    Im Rahmen der israelischen Militäroperation “Protective Edge„ erfolgten schwere Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen mit vielen Toten und Verletzten. Dabei wurde auch öffentliche Infrastruktur, wie Straßen, Strom- und Abwasserversorgung, beschädigt. Ferner befinden sich in Trümmern sowie auf wenig befahrenen Wegen nach wie vor nicht detonierte Sprengmittel (UXO).

    Die Versorgungslage im Gaza-Streifen ist schwierig. Die öffentliche Stromversorgung ist auf wenige Stunden am Tag beschränkt. Das Grundwasser gilt als belastet. Treibstoffmangel wirkt sich auch auf andere öffentliche Dienstleistungen, wie Kläranlagen, aus. Sie dürfte sich angesichts der derzeitigen Zuspitzung noch verschlechtern.

    Die Einreise nach Gaza auf dem Seeweg ist nicht möglich. Es wird angesichts einer drohenden Gefährdung für Leib und Leben dringend vor Versuchen gewarnt, in die von Israel verhängte Sperrzone der Küstengewässer vor dem Gazastreifen einzudringen. Im Mai 2010 kamen bei einem solchen Versuch (sog. “Gaza-Flottille„) neun Menschen ums Leben.

    Der einzige Personenübergang zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, in Erez, ist zurzeit insbesondere für humanitäre Fälle und internationale Organisationen geöffnet. Der Gaza-Streifen ist seit Juni 2007 für den allgemeinen Personenverkehr von und nach Israel fast vollständig abgeriegelt. Personenverkehr zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, über den Übergang Erez, wird nur bei Vorliegen einer israelischen Sondergenehmigung erlaubt und Doppelstaatern mit palästinensischen Ausweispapieren in der Regel gar nicht gestattet. Auch die Ausreise über Erez ist in der Regel nur für Personen möglich, die mit Genehmigung der israelischen Behörden über Erez eingereist sind. Der Grenzübergang Erez wurde auch in der Vergangenheit wiederholt kurzfristig geschlossen.

    Der Grenzübergang Rafah, zwischen Ägypten und dem Gaza-Streifen, ist außer an Wochenenden und islamischen Feiertagen grundsätzlich geöffnet. Der Grenzübergang kann dann nach Angaben der ägyptischen Behörden regulär - nur - von Palästinensern mit gültigen Ausweispapieren der Palästinensischen Behörde benutzt werden. Für die Ausreise aus dem Gaza-Streifen bedarf es der Zustimmung der ägyptischen und palästinensischen Grenzbehörden. Hier kann es auch bei erst kürzlich erfolgter Einreise zu Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur Ausreise kommen. Eine Ausreise aus dem Gaza-Streifen kann bei erfolgter Einreise über Rafah auch nicht über den israelischen Grenzübergang Erez erfolgen.

    Es besteht eine Reisewarnung für den Nordsinai. Auf die erheblichen Gefahren eines Transits durch den Nord-Sinai wird hingewiesen, siehe Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Ägypten.

    Palästinensische Gebiete: Westjordanland (Westbank)

    Das Westjordanland (Westbank) ist seit 1967 militärisch besetzt und in Gebiete mit verschiedenen Verwaltungsarrangements eingeteilt. Es gibt zahlreiche Checkpoints und gesperrte Straßen, vor allem zwischen Israel und Jerusalem einerseits und dem Westjordanland andererseits, aber auch innerhalb des Westjordanlands.

    Es kommt immer wieder zu Anschlägen, Angriffen und Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften, jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung mit Toten und Verletzten auf beiden Seiten. Es gibt immer wieder Berichte über Angriffe auf Fahrzeuge, die mit Steinen oder Molotow-Cocktails beworfen werden, teils durch Palästinenser, teils durch israelische Siedler.

    Die Sicherheitslage im Westjordanland ist ausgesprochen volatil und kann sich nach akuten Sicherheitsvorfällen schnell ändern. In solchen Fällen können einzelne Ortschaften durch das israelische Militär abgeriegelt oder sogenannte “fliegende„ Checkpoints eingerichtet oder bestehende Checkpoints vorübergehend geschlossen werden. Es kann zu Einsätzen der israelischen Sicherheitskräfte in Ramallah und anderen palästinensischen Städten und Dörfern kommen. Protestaktionen sind jederzeit möglich.

    Besuche in den von der Palästinensischen Behörde verwalteten Städten Bethlehem, Beit Sahour, Beit Jalla, Jericho, Taybe, Al-Bireh und Ramallah, sowie die Benutzung der Straße 1 zum Toten Meer und der Straße 90 im Jordantal sind auch ohne besondere Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung vertretbar. Mit israelischen Mietwagen ist der Besuch dieser Städte, die im sogenannten A- und B-Gebiet liegen.

    - Bereisen Sie das Westjordanland grundsätzlich nicht ohne Ortskenntnis oder ortskundige Begleitung.

    - Kleiden Sie sich aufgrund der größtenteils konservativen Gesellschaft stets angemessen und verzichten Sie auf kurze Hosen/Röcke und nicht schulterbedeckende Kleidung.

    - Bewahren Sie unbedingt Ruhe, meiden Sie Menschenansammlungen und suchen Sie ggf. Zuflucht im Inneren von Geschäften und Wohnhäusern.

    - Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der israelischen und palästinensischen Sicherheitskräfte.

    - Seien Sie bei der Benutzung der Straße 60 im Westjordanland besonderer vorsichtig, insbesondere um Hebron, um die sogenannte Gush-Etzion-Kreuzung sowie generell in der Nähe von israelischen Siedlungen und Checkpoints.

    - Vermeiden Sie generell Fahrten in der Dunkelheit.

    - Beachten Sie unbedingt Zugangsbeschränkungen zu militärischen Sperrgebieten.

    - Verfolgen Sie die Berichterstattung in den Medien über sicherheitsrelevante Ereignisse aufmerksam.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommt insbesondere an touristisch frequentierten Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen und Stränden vor.

    - Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    - Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    - Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    - Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Israel und die Palästinensischen Gebiete liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann.

    Es gibt drei Klimazonen: Die Küstenebene hat feuchtheiße Somme und milde, regenreiche Winter, das Bergland einschließlich Jerusalem warme und trockene Sommer und kalte Winter, die Wüste heiße und trockene Sommer und milde Winter.

    Vor allem in den Sommermonaten können aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen Busch- und Waldbrände sowie Sandstürme auftreten.

    In den Wintermonaten kann es zu Überschwemmungen kommen, insbesondere in der Negev-Wüste.

    Am Toten Meer gibt es inzwischen Tausende von Einsturzlöchern (“Sink Holes„). Innerhalb von Sekunden entstehen an der Küste Einsturztrichter bzw. Erdfälle von bis zu 20 Meter Tiefe und 80 Meter Breite.

    In Tel Aviv und Umgebung kommt es aufgrund von gefährlichen Strömungen immer wieder zu tödlichen Badeunfällen.

    - Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

    - Verlassen Sie befestigte Straßen und Wege am Toten Meer nicht.

    - Halten Sie sich in Tel Aviv und Umgebung beim Baden im Meer immer in Strandnähe auf und schwimmen Sie nicht zu weit hinaus.

    - Achten Sie auf teilweise sehr starken Strömungen und meiden Sie diese frühzeitig.

    - Baden Sie nur an bewachten Küstenabschnitten und beachten Sie dort unbedingt die Beflaggung an den Stränden und die Durchsagen der Bademeister.

    - Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    Haftungsausschluss

    Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.

    Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

    Auswärtiges Amt
    Bürgerservice
    Arbeitseinheit 040
    D-11013 Berlin
    Tel.: (030) 5000-2000
    Fax: (030) 5000-51000

    Gesundheitshinweise

    Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.

    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.

    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:

    • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
    • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
    • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
    • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
    • Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Israel / Palästinensische Gebiete

    Aktuelles

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

    • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19 sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO, des RKI und der BZgA.

    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

    • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz

    Für die direkte Einreise aus Deutschland ist keine Impfung erforderlich. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung bei Einreise nachzuweisen.

    • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
    • Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen. Für einen Langzeitaufenthalt in den Palästinensischen Gebieten wird zudem noch eine Typhusimpfung empfohlen.
    • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
    • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

    HIV/AIDS

    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

    • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

    Durchfallerkrankungen

    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

    • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
    • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
    • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
    • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
    • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
    • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
    • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

    Cholera

    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

    • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

    Weitere Infektionskrankheiten

    Einige durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten kommen vor, sind insgesamt aber selten (z. B. Leishmaniasis, West-Nile Fieber, Phlebotomus Fieber). Insektenschutz beachten (z. B. Repellentien, Moskitonetz, langärmlige Kleidung).

    In Israel ist es an mehreren Orten zu einem Wassersport-assoziierten Ausbruch von Leptospirose gekommen.

    Medizinische Versorgung

    Das Versorgungsniveau in Israel ist gut bis sehr gut, die Notfallversorgung und Entbindungen erfolgen ausschließlich im dafür bestens etablierten staatlichen Gesundheitssystem. In den Palästinensischen Gebieten ist das Versorgungsniveau deutlich eingeschränkt. Krankenwagen dürfen die Grenze zu Israel nicht passieren. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall ist empfehlenswert. 

    • Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte sind z. B. über die DTG zu finden. 

    Unverändert gültig seit: 18.9.20